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Brennende Trauerkerze und weiße Rose zum Tod von Andreas Fillei, Bürgermeister von Treffen am Ossiacher See.
Große Trauer um Andreas Fillei: Der Bürgermeister von Treffen am Ossiacher See ist überraschend im Alter von 54 Jahren verstorben.
Große Trauer um Andreas Fillei: Der Bürgermeister von Treffen am Ossiacher See ist überraschend im Alter von 54 Jahren verstorben.
New Africa / shutterstock.com

Andreas Fillei unerwartet verstorben: Trauer um Bürgermeister in Treffen

18.09.2026 um 17:00, Stefanie Hermann
min read
Andreas Fillei ist überraschend mit 54 Jahren verstorben. Der Bürgermeister von Treffen war erst seit Mai im Amt. Kärntens Politik trauert.

Große Trauer in Kärnten: Andreas Fillei, Bürgermeister von Treffen am Ossiacher See, ist überraschend verstorben. Der SPÖ-Politiker wurde nur 54 Jahre alt.

Treffen trauert um Andreas Fillei

Die Marktgemeinde Treffen am Ossiacher See steht unter Schock. Andreas Fillei ist in der Nacht auf Freitag überraschend verstorben. Der 54-Jährige hatte erst vor wenigen Monaten die Führung der Gemeinde übernommen. Vor dem Gemeindeamt wurde bereits die schwarze Fahne gehisst.

Fillei hinterlässt seine Frau Andrea und zwei erwachsene Söhne. Zu den näheren Umständen seines Todes liegen derzeit keine Informationen vor.

Erst seit Mai Bürgermeister

Sein plötzlicher Tod trifft die Gemeinde zu einem Zeitpunkt, an dem Andreas Fillei gerade erst an der Spitze von Treffen angekommen war. Seit 2015 gehörte er dem Gemeinderat an, 2023 wurde er Gemeindevorstand und 2024 Vizebürgermeister.

Nach dem Ausscheiden seines langjährigen Vorgängers Klaus Glanznig folgte schließlich der nächste Schritt. Am 12. Mai 2026 wurde Fillei offiziell als neuer Bürgermeister angelobt. Bei der Gemeinderatswahl 2027 wäre er als SPÖ-Spitzenkandidat angetreten.

Vom Handel in die Gemeindepolitik

Auch abseits der Politik war Fillei über viele Jahre beruflich aktiv. Sein Weg führte ihn vom Handel über leitende Managementaufgaben bis in die Immobilienentwicklung. Im Jahr 2020 übernahm er zudem den Betrieb seines Vaters.

Parallel dazu engagierte er sich immer stärker für seine Heimatgemeinde. Wegbegleiter beschreiben ihn in ihren Stellungnahmen als bürgernahen Politiker, der über Parteigrenzen hinweg den Kontakt zu den Menschen suchte.

Große Trauer um Andreas Fillei

Die Nachricht vom Tod des Bürgermeisters löste in der Kärntner Politik zahlreiche Reaktionen aus. Landeshauptmann und SPÖ-Landesparteivorsitzender Daniel Fellner würdigte seinen Parteikollegen als engagierten Kommunalpolitiker.

„Vor allem aber verlieren wir einen grundehrlichen, herzlichen Menschen und einen guten Freund. Sein unerwarteter Tod macht uns alle zutiefst betroffen“, erklärte Fellner. Seine Gedanken seien bei der Familie und allen Menschen, die Fillei nahestanden.

Auch SPÖ-Bezirksparteivorsitzender Manuel Müller sprach von einem schweren Verlust. Man verliere einen „großartigen Unterstützer, einen treuen Freund und verlässlichen Weggefährten“.

Anteilnahme über Parteigrenzen hinweg

Die Trauer reicht weit über die eigene Partei hinaus. Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber (ÖVP) zeigte sich vom plötzlichen Tod tief betroffen und erinnerte daran, dass Fillei erst vor wenigen Monaten Verantwortung als Bürgermeister übernommen hatte.

Team-Kärnten-Chef Gerhard Köfer verwies auf die Zusammenarbeit mit dem Verstorbenen und erklärte: „Treffen verliert eine besondere Persönlichkeit, die plötzlich aus dem Leben und aus unserer Mitte gerissen wurde.

Auch Patriza Prettner von den Grünen würdigte die gemeinsame Arbeit im Treffner Gemeinderat. Sie habe Fillei als „engagierten, offenen und menschlichen Bürgermeister“ erlebt, der auch über Parteigrenzen hinweg ein offenes Ohr für unterschiedliche Anliegen gehabt habe.

Villach nimmt Abschied

Bestürzt reagierte auch Villachs Bürgermeister Günther Albel (SPÖ). Fillei sei ihm als sehr umgänglicher Mensch bekannt gewesen, der sich mit viel Freude und Engagement in Politik, Sport, Kultur und Gesellschaft eingebracht habe.

„Wir werden Andreas Fillei sowohl als starken Bürgermeister, der immer ein offenes Ohr für seine Mitmenschen hatte, als auch als Freund sehr vermissen und ihn immer in wertschätzender Erinnerung behalten“, erklärte Albel.

Mit dem überraschenden Tod von Andreas Fillei verliert Treffen seinen Bürgermeister nur wenige Monate nach dessen Amtsantritt. Für die Gemeinde steht damit neben der Trauer um einen langjährigen Kommunalpolitiker nun auch die Frage seiner Nachfolge an.

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