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Auf dem Bild sind mehrere Gläser HiPP-Babynahrung der Sorte „Karotten mit Kartoffeln“ zu sehen, die im Zusammenhang mit einem Erpressungsfall stehen. Die Produkte liegen nebeneinander auf einer Oberfläche und zeigen die betroffene Sorte, die aktuell im Fokus der Ermittlungen steht.
Das im Burgenland vermutete zweite vergiftete HiPP-Glas dürfte jetzt gefunden worden sein.
Das im Burgenland vermutete zweite vergiftete HiPP-Glas dürfte jetzt gefunden worden sein.
APA-Images / Tobias Steinmaurer

HiPP: Zweites Gift-Glas jetzt gefunden

21.04.2026 um 11:06, Stefanie Hermann
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Im Hipp-Fall dürfte das zweite manipulierte Glas entdeckt worde sein. Die Ermittlungen laufen weiter, der Erpressungsfall sorgt für wachsende Verunsicherung.

Der Fall rund um manipulierte Hipp-Babynahrung nimmt eine neue Wendung. Laut einem Bericht der Kronen Zeitung unter Berufung auf Ermittlerkreise ist nun auch das zweite mutmaßlich manipulierte Glas aufgetaucht. Eine offizielle Bestätigung durch die Polizei steht allerdings noch aus.

HiPP: Zweites Gift-Glas im Burgenland gefunden

Das Glas soll – wie bereits das erste – aus dem Burgenland stammen und im Zusammenhang mit einer Spar-Filiale in Eisenstadt stehen. Genauere Angaben zum Fundort wurden bisher nicht veröffentlicht.

Die Behörden hatten ihre Suche zuletzt intensiv auf genau dieses zweite Produkt konzentriert. Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen sowie Kindergärten in der Region wurden informiert, um mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen.

Erpressung gegen HiPP: Hintergrund des Falls

Der Fall steht im Zusammenhang mit einem bestätigten Erpressungsversuch gegen Hipp. Ermittler gehen davon aus, dass manipulierte Gläser gezielt in Umlauf gebracht wurden.

Gefunden wurden bislang fünf verdächtige Gläser der Sorte „Karotte mit Kartoffel“ in Österreich, Tschechien und der Slowakei. In jedem Land sind mehrere Fälle bekannt geworden, manipulierte Produkte wurden vor dem Verzehr sichergestellt. In Österreich betrifft der Fall eine Spar-Filiale im Bezirk Eisenstadt.

Die Ermittlungen laufen länderübergreifend in enger Abstimmung zwischen Österreich, Deutschland und den betroffenen Nachbarstaaten.

HiPP-Rückruf: Handel reagiert bundesweit

Der Handel reagierte rasch: Spar hat bereits am Samstag sämtliche Produkte zurückgezogen. Mittlerweile haben auch dm sowie die REWE-Gruppe betroffene Produkte vorsorglich aus dem Verkauf genommen.

Gefahr bei Babynahrung: Behörden warnen Eltern

Die Behörden rufen weiterhin zur Vorsicht auf. Eltern sollen Produkte genau prüfen und im Zweifel nicht verwenden. Verdächtige Gläser können einen weißen Aufkleber mit rotem Kreis am Boden aufweisen.

Zudem fehlen bei manipulierten Produkten oft typische Sicherheitsmerkmale: Der Deckel kann beschädigt sein oder das übliche „Knack-Geräusch“ beim ersten Öffnen bleibt aus. Auch ein ungewöhnlicher oder verdorbener Geruch gilt als mögliches Warnsignal.

Bei Verdacht soll das Produkt keinesfalls konsumiert und umgehend die Polizei verständigt werden.

Gesundheitsministerin Korinna Schumann appelliert: „Ich bitte alle Eltern in Österreich: Seien Sie jetzt besonders wachsam.“

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