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Ski-Weltcup 2026: Marco Odermatt beim Kitzbühel-Super-G auf der Streif kurz vor dem Ziel
ervenkrimi beim Super-G von Kitzbühel. Marco Odermatt setzt sich in einem Hunderstel-Duell an die Spitze
ervenkrimi beim Super-G von Kitzbühel. Marco Odermatt setzt sich in einem Hunderstel-Duell an die Spitze
APA-Images / AP / Marco Trovati

Länderduell: Odermatt hängt ÖSV-Stars ab

23.01.2026 um 12:33, Marcel Toifl
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Marco Odermatt hat im Super-G von Kitzbühel zugeschlagen. Der Schweizer fährt zum Auftakt des Hahnenkamm-Wochende 2026 zum Sieg vor Landsmann Von Allmen.

Der Kitzbühel-Super-G hat das Hahnenkamm-Wochenende 2026 bei Kaiserwetter eröffnet. Bei klarem Himmel und eisiger Kälte strömten Tausende Zuschauer an die Streif, um den Weltcup-Auftakt im Skimekka zu erleben. Der Schweizer Marco Odermatt setzt sich vor Landsmann Franjo von Allmen durch, Stefan Babinsky sorgt mit Rang drei für einen ÖSV-Podestplatz.

Start des Kitzbühel Super-G 2026

Nils Allegre setzte mit 1:09,13 Minuten die erste Richtzeit, doch diese hielt nicht lange. Der Südtiroler Dominik Paris drückte in Kitzbühel von Beginn an aufs Tempo, attackierte in der Traverse und übernahm zunächst die Führung. Kurz darauf zog der Schweizer Stefan Rogentin gleich, womit sich beide zeitgleich an der Spitze einreihten. Auch Giovanni Franzoni zeigte mit nur zwei Zehntelsekunden Rückstand eine starke Leistung.

ÖSV-Fahrer im Fokus: Babinsky glänzt in Kitzbühel

Als erster Österreicher griff Lukas Feurstein an, verlor jedoch in der Traverse wertvolle Zeit. Besser machte es Stefan Babinsky: Der Steirer lag bei der Hausbergkante mit fast vier Zehnteln in Front und schwang als Führender ab. Nach dem Rennen erklärt Babinsky im ORF:  „Vom Gefühl her war es eine ganz gute Fahrt, vorm Ziel hat es mir ein bisschen die Ski verschnitten.“

Raphael Haaser verpasst mit Rang vier knapp das Podest auf Rang vier und meint im ORF: „Natürlich ärgert es einen, weil es nicht weit weg war vom Podium. Bis zum Hausberg war es aber ein gutes Rennen, deshalb ist es leichter zum Verschmerzen.“ Auch Vincent Kriechmayr, Sieger von 2021, kämpfte um jede Hundertstel.

Am Ende reichte es für Kriechmayr beim Super-G für den fünften Platz. Beide Plätze davor wurden von Haaser und Babinsky eingenommen. Marco Schwarz erreicht bei seinem Debüt auf der Streif den 24. Platz.

Schweizer Triumph, ÖSV am Podest

Marco Odermatt, der Dominator des Weltcups, setzte als 13. alles auf eine Karte und übernahm beim Super-G mit drei Hundertsteln Vorsprung die Spitze. Sein Landsmann Franjo von Allmen reihte sich knapp dahinter ein. Im Zielraum erklärt Odermatt: "Ich bin ganz zufrieden. Über den Lärchenschuss war ich nicht ganz zufrieden, deshalb hat es mich gewundert, dass es grün aufleuchtet."

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