Transfer perfekt: Posch soll Mainz retten
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Stefan Posch ist zurück in der deutschen Bundesliga. Der 28-jährige ÖFB-Teamspieler wechselt bis zum Saisonende auf Leihbasis vom italienischen Erstligisten FC Bologna zum abstiegsgefährdeten FSV Mainz 05. Das bestätigte der Klub am Mittwoch offiziell. Eine Kaufoption ist laut Informationen von Sky nicht vereinbart.
Für Posch ist es eine Rückkehr an eine vertraute Wirkungsstätte. Zwischen 2015 und 2022 absolvierte der Defensivspieler insgesamt 126 Pflichtspiele für die TSG Hoffenheim und etablierte sich dort als verlässlicher Bundesliga-Verteidiger.
Wenig Einsatzzeit in Italien
Nach seinem Wechsel nach Italien verlief die jüngste Phase der Karriere allerdings weniger glücklich. Zwar schaffte Posch mit Bologna 2024 den Einzug in die Champions League, im Frühjahr 2025 folgte jedoch eine Leihe zu Atalanta Bergamo. Kurz vor Ende des Sommer-Transferfensters wechselte er erneut, diesmal zu Como 1907, inklusive einer an Bedingungen geknüpften Kaufverpflichtung.
Beim ambitionierten Klub von Trainer Cesc Fàbregas kam Posch jedoch kaum zum Zug. Nur drei Startelfeinsätze und lediglich ein durchgespieltes Ligaspiel standen für den Rechtsverteidiger zu Buche. Für einen Spieler mit WM-Ambitionen eindeutig zu wenig.
Mainz setzt auf Erfahrung
In Mainz soll sich das nun ändern. Die Rheinhessen kämpfen in der Bundesliga gegen den Abstieg und setzen im Frühjahr auf Poschs internationale Erfahrung. Sportdirektor Niko Bungert sieht im Österreicher eine wichtige Verstärkung: „Er hat seine Qualität sowohl in der Bundesliga als auch auf internationaler Bühne bereits nachgewiesen und ist mit seinen Eigenschaften exakt die Soforthilfe für die Defensive, die wir für die Rückrunde gesucht haben.“
Fokus auf die WM 2026
Auch für Posch selbst ist der Wechsel ein strategischer Schritt. Mit Blick auf die Weltmeisterschaft 2026 in Nordamerika braucht der 49-fache Internationale regelmäßige Einsatzzeit, um seinen Platz im ÖFB-Team zu festigen. In Mainz dürfte er deutlich bessere Chancen auf Spielpraxis haben als zuletzt in Italien.
Zudem trifft Posch bei den 05ern auf bekannte Gesichter: Mit Phillipp Mwene und Nikolas Veratschnig stehen zwei weitere Österreicher im Kader, was die Eingewöhnung erleichtern dürfte.