Nach Bayern-Spiel: Handbruch stoppt Salzburg-Routinier
Inhalt
- Trainingslager in Belek startet
- Lainer definitiv nicht dabei
- Weitere Abwesenheiten
- 28 Spieler im Flieger
Der Start in die Wintervorbereitung verläuft für Red Bull Salzburg nicht nach Wunsch. Nach der klaren 0:5-Testspielniederlage gegen den FC Bayern München muss der Serienmeister einen weiteren Rückschlag verkraften: Routinier Stefan Lainer hat sich bei der Partie gegen die Münchner einen Bruch des Mittelhandknochens zugezogen und wird operiert werden müssen.
Damit steht fest, dass der Rechtsverteidiger nicht am Trainingslager in der Türkei teilnehmen kann. Für Salzburg ist es ein herber Verlust, denn Lainer gilt als wichtiger Führungsspieler innerhalb der Mannschaft.
Trainingslager in Belek startet
Am Donnerstag brechen die „Roten Bullen“ zur Wintervorbereitung nach Belek auf. Acht Tage lang bezieht der Klub Quartier im Hotel Regnum The Crown, das über einen hoteleigenen Trainingsplatz verfügt. Insgesamt elf Trainingseinheiten sind während des Aufenthalts geplant.
Neben intensiven Einheiten stehen auch zwei hochkarätige Testspiele auf dem Programm. Am Samstag, dem 10. Jänner, trifft Salzburg auf den polnischen Vizemeister Raków Czestochowa. Eine Woche später wartet mit Roter Stern Belgrad ein weiterer internationaler Gradmesser. Das Duell mit dem serbischen Meister steigt am 15. Jänner.
Lainer definitiv nicht dabei
Fix nicht mitreisen wird Stefan Lainer. Der 31-Jährige zog sich im Testspiel gegen Bayern München den Handbruch zu und muss sich einem operativen Eingriff unterziehen. Damit fällt der Außenverteidiger zumindest für die Dauer des Trainingslagers aus.
Ebenfalls nicht zur Verfügung steht Takumu Kawamura, der weiterhin an einer Knieblessur laboriert. Auch Aleksa Terzic fehlt vorerst, nachdem er bereits gegen Bayern krankheitsbedingt passen musste. Ob der Linksverteidiger nachreist, hängt von seinem Gesundheitszustand ab.
Weitere Abwesenheiten
Nicht an Bord ist auch Petar Ratkov. Der Stürmer hält sich aktuell wegen Vertragsverhandlungen im Ausland auf. Für zwei weitere Spieler ist der Aufenthalt in der Türkei nur von kurzer Dauer: Jannik Schuster und Christian Zawieschitzky müssen das Trainingslager frühzeitig verlassen, da sie am 12. Jänner ihren Dienst beim Österreichischen Bundesheer antreten.
28 Spieler im Flieger
Insgesamt reisen 28 Spieler nach Belek, darunter vier Torhüter. Trainer Thomas Letsch steht damit ein breiter Kader zur Verfügung, um an taktischen Abläufen und der körperlichen Verfassung zu arbeiten. Gerade nach der deutlichen Niederlage gegen Bayern soll das Trainingslager dazu dienen, Stabilität und Selbstvertrauen für die zweite Saisonhälfte zu sammeln.