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Simon Freund: Bayern-Boss' Sohn schafft Bundesliga-Sprung.
Simon Freund wird Profi: Bei seinem ersten Profivertrag half auch Papa und Bayern-Sportdirektor Christoph Freund mit.
Simon Freund wird Profi: Bei seinem ersten Profivertrag half auch Papa und Bayern-Sportdirektor Christoph Freund mit.
APA-Images / dpa Picture Alliance / Frank Hoermann

Traum wird wahr: Christoph Freunds Sohn wird Profi

18.08.2026 um 08:14, Yunus Emre Kurt
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Vom Salzburger Unterhaus direkt in die Bundesliga: Simon Freund unterschreibt bei Hartberg seinen ersten Profivertrag. Auch Papa Christoph half mit.

Vom Salzburger Fußball-Unterhaus auf die große Bundesliga-Bühne: Für Simon Freund geht ein lang gehegter Traum in Erfüllung. Der 21-jährige Defensivspieler verlässt den Regionalligisten SV Seekirchen und wagt den großen Schritt zum TSV Hartberg. Nach erfolgreichen Probetrainings soll Freund bei den Oststeirern einen Zweijahresvertrag unterschrieben haben. Bei den Vertragsangelegenheiten bekam er prominente Unterstützung: Sein Vater Christoph Freund, Sportdirektor des FC Bayern München, stand ihm mit Rat und Tat zur Seite.

Simon Freund schafft Sprung in die Bundesliga

Für Simon Freund beginnt ein neues Kapitel seiner Fußballkarriere. Der Salzburger wechselt vom SV Seekirchen aus der Regionalliga zum Bundesligisten TSV Hartberg. Damit überspringt der 21-Jährige gleich mehrere Stufen und darf sich erstmals im österreichischen Profifußball beweisen.

Nach erfolgreichen Probetrainings in der Steiermark soll Freund einen Vertrag über zwei Jahre unterschrieben haben. Der SV Seekirchen machte den Abschied seines Spielers bereits über die sozialen Medien öffentlich. Eine offizielle Transfermeldung des TSV Hartberg stand zunächst noch aus.

Für Freund selbst ist der Wechsel ein besonderer Moment. Nach Jahren im Salzburger Amateur- und Regionalligafußball öffnet sich für ihn nun die Tür zur höchsten österreichischen Spielklasse. Er sprach von einem wunderschönen Tag und zeigte sich erleichtert, dass sich die Möglichkeit für den Schritt zum Profi doch noch ergeben hat.

Der lange Weg durch Salzburgs Unterhaus

Anders als viele Nachwuchsspieler führte Freunds Weg nicht direkt aus einer großen Akademie in den Profifußball. Stattdessen arbeitete sich der Defensivspieler über mehrere Stationen im Salzburger Unterhaus nach oben. Unter anderem lief er für Kuchl und Siezenheim auf, zuletzt spielte er für den SV Seekirchen in der Regionalliga.

Dort sammelte Freund wertvolle Erfahrung und machte mit seinen Leistungen auf sich aufmerksam. Der Sprung vom Regionalligafußball zu einem Bundesligisten ist dennoch gewaltig. In Hartberg trifft der Salzburger nun auf ein professionelles Umfeld und muss sich im täglichen Konkurrenzkampf für Einsätze empfehlen.

Papa Christoph Freund hilft beim Vertrag

Ganz alleine musste Simon Freund seinen bislang größten Karriereschritt nicht bewältigen. Sein Vater Christoph Freund unterstützte ihn bei den Vertragsangelegenheiten. Der 49-Jährige ist seit 2023 Sportdirektor des FC Bayern München und verfügt nach vielen Jahren im internationalen Spitzenfußball über enorme Erfahrung im Transfergeschäft.

Simon Freund erklärte, sein Vater habe ihm bei der Abwicklung geholfen und sich mit dem Vertrag beschäftigt. Einen eigenen Spielerberater habe er nicht. Gleichzeitig habe Christoph Freund seinem Sohn vermittelt, wie stolz er auf dessen Aufstieg in den Profifußball sei.

Der große Name dürfte für den 21-Jährigen allerdings auch zusätzliche Aufmerksamkeit bedeuten. Auf dem Platz muss Simon Freund nun selbst beweisen, dass er den nächsten Schritt sportlich verdient hat.

Probetraining öffnet die Bundesliga-Tür

Entscheidend für den Wechsel war die Chance, sich im Sommer beim TSV Hartberg zu präsentieren. Freund durfte als Gast- beziehungsweise Probespieler am Training teilnehmen und konnte dabei das Trainerteam rund um Markus Schopp von seinen Qualitäten überzeugen.

Für Hartberg passt der Transfer zur Philosophie, jungen und entwicklungsfähigen Spielern eine Chance zu geben. Für Freund wiederum bedeutet der Wechsel eine Gelegenheit, die vor wenigen Monaten noch weit entfernt schien: Er kann sich nun täglich mit Bundesliga-Profis messen und um Einsatzminuten in Österreichs höchster Spielklasse kämpfen.

Beim SV Seekirchen überwiegt trotz des sportlichen Verlusts der Stolz. Der Regionalligist gratulierte seinem bisherigen Spieler zu seinem ersten Profivertrag. Aus dem Salzburger Unterhaus führt Freunds Weg damit tatsächlich bis ganz nach oben, nun beginnt für den 21-Jährigen das Abenteuer Bundesliga.

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