Ronaldo-Eklat: Nummer 7 schon weg, Aus für CR7?
- Kaum ist Ronaldo weg, trägt Leão seine 7
- Hinter dem Nummern-Hammer steckt eine UEFA-Regel
- Ronaldo packte seine Sachen und flog nach Madrid
- Ronaldo kündigt die „Wahrheit“ über seinen Abgang an
- War es das für CR7 im Portugal-Trikot?
Er ist weg und selbst seine legendäre Nummer hat bereits einen neuen Träger. Nur wenige Stunden nach Cristiano Ronaldos überraschender Abreise aus dem portugiesischen Teamcamp folgt ein Bild mit enormer Symbolkraft: Gegen Dänemark läuft Rafael Leão mit der Nummer 7 auf. Jener Nummer, die Ronaldo über Jahre zu CR7 machte.
Kaum ist Ronaldo weg, trägt Leão seine 7
Viel schneller hätte es kaum gehen können. Ronaldo verließ Portugals Mannschaftsquartier, vor dem nächsten Spiel ist seine berühmte Rückennummer bereits neu vergeben. Rafael Leão läuft gegen Dänemark mit der 7 auf. Gegen Norwegen hatte der 27-Jährige noch die Nummer 17 getragen.
Für Ronaldo ist die 7 weit mehr als irgendeine Zahl auf einem Trikot. 2008 übernahm er sie im Nationalteam von Luís Figo. Es folgten 18 Jahre, in denen CR7 zur weltbekannten Marke wurde. Jetzt prangt die Nummer plötzlich auf dem Rücken eines anderen.
Hinter dem Nummern-Hammer steckt eine UEFA-Regel
Was wie die nächste Spitze im Ronaldo-Eklat wirkt, soll allerdings keine Provokation sein. Auch Rafael Leão soll die prestigeträchtige Nummer nicht ausdrücklich verlangt haben.
Der Grund ist deutlich nüchterner: die UEFA. In der Nations League müssen die 23 Spieler des Matchkaders die Nummern 1 bis 23 tragen. Portugals Trainer Jorge Jesus nominierte 25 Spieler. Ronaldos freie Nummer musste deshalb neu vergeben werden.
Ganz tabu war die 7 auch in der Vergangenheit nicht. Bei Ausfällen Ronaldos trugen unter anderem Pedro Neto, Francisco Trincão und André Silva die berühmte Rückennummer. Im November 2025 lief auch Carlos Forbs mit der 7 auf, als Ronaldo nach einer Roten Karte gesperrt war.
Ronaldo packte seine Sachen und flog nach Madrid
Diesmal ist die Situation allerdings eine völlig andere. Ronaldo verließ die portugiesische Auswahl am Vorabend des Dänemark-Spiels und flog mit einem Privatjet nach Madrid.
Zuvor hatte der 41-Jährige beim 2:1 gegen Norwegen erstmals seit 18 Jahren kein einziges Mal für Portugal auf dem Platz gestanden. Auch gegen Dänemark sollte Ronaldo nicht von Beginn an spielen.
Trainer Jorge Jesus versuchte anschließend, den Eindruck eines Zerwürfnisses zu entkräften: „Es wirkt, als habe es ein Problem gegeben zwischen uns, aber es gab kein Problem.“
Ronaldo kündigt die „Wahrheit“ über seinen Abgang an
Doch Ronaldo selbst hat die Spekulationen nach seinem Abgang weiter angeheizt. „Zu gegebener Zeit werde ich allen Portugiesen die Wahrheit erzählen über die Gründe, die mich dazu motiviert haben, die Nationalmannschaft zu verlassen, für die ich mich immer aufgeopfert habe“, erklärte Ronaldo.
Auch seine weiteren Worte klangen nach Abschied: „Jetzt ist es an der Zeit, Portugal und allen meinen Mitspielern viel Glück zu wünschen, ohne Ausnahme.“
Portugiesische Medien interpretierten den Abgang bereits als mögliches Ende seiner Nationalteamkarriere. Bestätigt ist ein endgültiger Rücktritt bislang allerdings nicht.
War es das für CR7 im Portugal-Trikot?
Sollte Ronaldo tatsächlich nicht mehr zurückkehren, würde eine Ära enden. 234 Länderspiele, 146 Tore und der EM-Titel 2016 stehen laut den vorliegenden Quellen in seiner Bilanz.
Doch noch bevor geklärt ist, ob Ronaldo tatsächlich nie wieder für Portugal aufläuft, ist eines bereits Realität: Seine legendäre Nummer 7 hat einen neuen Träger.