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Granit Xhaka jubelt nach seinem Elfer-Tor für Schweiz gegen Bosnien.
Schweiz vs. Bosnien: Granit Xhaka spricht nach dem Spiel über Kritik an seiner Person.
Schweiz vs. Bosnien: Granit Xhaka spricht nach dem Spiel über Kritik an seiner Person.
APA-Images / AFP / FREDERIC J. BROWN

Xhaka nach Kritik: „Es tut weh“

19.06.2026 um 06:45, Yunus Emre Kurt
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Trotz des klaren 4:1-Siegs gegen Bosnien spricht Granit Xhaka offen über die Kritik in der Heimat. Die Worte des Kapitäns gehen unter die Haut.

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Die Schweiz hat sich bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 eindrucksvoll zurückgemeldet. Nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Katar feierte die „Nati“ am zweiten Spieltag einen klaren 4:1-Erfolg gegen Bosnien-Herzegowina. Während die Fans jubelten, sorgten die Aussagen von Kapitän Granit Xhaka nach dem Schlusspfiff für besondere Aufmerksamkeit.

Schweiz feiert wichtigen Befreiungsschlag

Lange Zeit hatte sich die Schweiz gegen die Bosnier schwergetan. Erst in der Schlussphase gelang der Mannschaft von Murat Yakin der entscheidende Durchbruch. Die Joker Johan Manzambi und Ruben Vargas sorgten mit ihren Treffern für die Erlösung. Besonders Manzambi spielte sich mit zwei Toren und der Auszeichnung zum „Man of the Match“ in den Mittelpunkt.

Xhaka lobt seine Mannschaft

Auch Granit Xhaka zeigte sich mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden. „Wenn es Lob geben muss, dann gibt es das auch von meiner Seite“, erklärte der Kapitän nach dem Spiel. Besonders die Geschlossenheit der Mannschaft habe ihn überzeugt. „Wir haben eine starke Schweiz gesehen. 

Wir waren eine Einheit, mit dem Ball, ohne Ball. Wir haben auch mal dreckige Läufe gemacht und wichtige Zweikämpfe gewonnen.“ Für den 33-Jährigen war es die richtige Antwort auf die Kritik nach den jüngsten Auftritten.

„Es tut weh“

Nach dem Spiel sprach Xhaka aber nicht nur über den Sieg. Der Mittelfeldspieler ging auch auf die öffentliche Kritik ein, die ihn nach dem Remis gegen Katar und der durchwachsenen Generalprobe gegen Australien getroffen hatte. „Die Leute wissen, wer ich bin. Und ich bin einer, der sich selbst kritisiert, bevor ich jemand anderen kritisiere“, sagte Xhaka. 

Dann wurde der Rekordspieler deutlich persönlicher. „Es ist nicht immer einfach. Ich würde lügen, wenn es da rein und da raus geht. Es tut weh.“

Kritik lässt ihn nicht kalt

Besonders Berichte und Kommentare in den vergangenen Tagen hätten ihn beschäftigt. „Es wurde viel geschrieben. Es gab einen großen Artikel vorgestern, der nicht an einem vorbeigeht“, erklärte der Schweizer Nationalspieler. Trotzdem versuche er, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. „Für mich ist wichtig, was ich auf dem Platz beeinflussen kann – alles andere kann ich nicht beeinflussen.“

Xhaka erinnerte zudem daran, wie viel ihm die Nationalmannschaft bedeutet. „Die Schweiz kann stolz sein, dass sie einen Spieler mit 148 Spielen hat, für die Farben, für die Nation und mit purem Stolz.“

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