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Schweizer Nationalmannschaft jubelt nach dem Sieg gegen Algerien.
Die Schweiz gewann erstmals seit 1938 ein WM-K.-o.-Spiel.
Die Schweiz gewann erstmals seit 1938 ein WM-K.-o.-Spiel.
APA-Images / AP / Abbie Parr

88 Jahre gewartet: Jetzt jubelt die Schweiz

03.07.2026 um 08:35, Yunus Emre Kurt
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Die Schweiz steht erstmals seit 88 Jahren wieder in einem WM-Achtelfinale. Mit einem souveränen 2:0 gegen Algerien feierten die Eidgenossen ihren ersten Sieg.

Die Schweiz hat bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 Geschichte geschrieben. Mit einem souveränen 2:0-Erfolg über Algerien zog die Nati ins Achtelfinale ein und gewann erstmals seit der Weltmeisterschaft 1938 wieder ein K.-o.-Spiel bei einem WM-Turnier.

Breel Embolo und Dan Ndoye erzielten die Treffer für die Eidgenossen, die über weite Strecken die reifere Mannschaft waren. Algerien hielt zwar phasenweise dagegen, konnte die Schweizer Defensive aber kaum ernsthaft in Bedrängnis bringen.

Historischer Sieg für die Schweiz

Vor dem Anpfiff stand vor allem das Trainerduell im Mittelpunkt. Algeriens Teamchef Vladimir Petkovic hatte die Schweiz bis 2021 betreut und wurde anschließend von Murat Yakin beerbt. Nun standen sich die beiden erstmals bei einer Weltmeisterschaft in einem K.-o.-Spiel gegenüber.

Für Kapitän Granit Xhaka war die Partie zudem ein besonderes Jubiläum. Gegen Algerien absolvierte der Mittelfeldspieler sein 150. Länderspiel im Trikot der Schweiz.

Embolo bringt die Nati auf Kurs

Algerien startete mit viel Ballbesitz in die Partie, blieb im Angriff jedoch harmlos. Die Schweiz wartete geduldig auf ihre Chance und schlug in der zehnten Minute eiskalt zu.

Johan Manzambi setzte sich stark über die linke Seite durch und legte den Ball ideal für Breel Embolo auf. Der Stürmer musste nur noch einschieben und brachte die Nati früh in Führung.

Kurz vor der Pause kamen auch die Nordafrikaner zu ersten Möglichkeiten. Fares Chaibi und Ibrahim Maza verfehlten das Tor jedoch knapp, sodass die Schweiz mit dem knappen Vorsprung in die Kabine ging.

Ndoye sorgt früh für die Entscheidung

Direkt nach Wiederbeginn folgte der nächste Rückschlag für Algerien. Ein schwerer Fehler im Spielaufbau landete genau vor den Füßen von Dan Ndoye. Der Offensivspieler ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen und traf präzise zum 2:0.

Trainer Vladimir Petkovic reagierte mit mehreren Wechseln, doch auch die Einwechslung von Amine Gouiri brachte keine Wende mehr. Stattdessen vergab die Schweiz sogar noch weitere gute Möglichkeiten auf einen höheren Sieg.

Fabian Rieder hatte kurz vor Schluss das 3:0 auf dem Fuß, scheiterte jedoch aus kurzer Distanz. Am ungefährdeten Erfolg der Eidgenossen änderte das nichts mehr.

Jetzt wartet das Achtelfinale

Matchwinner Breel Embolo zeigte sich nach dem Schlusspfiff zufrieden, warnte aber davor, den Erfolg überzubewerten. „Algerien ist eine starke Mannschaft, der Anfang war schwierig“, erklärte der Stürmer. Besonders lobte er Vorlagengeber Johan Manzambi: „Das Tor gehört wahrscheinlich zu 95 Prozent ihm.“

Gleichzeitig blickte Embolo bereits auf die nächste Aufgabe. „Die Mannschaft ist klar im Kopf. Sie weiß, dass es noch nicht vorbei ist“, sagte der Offensivspieler. Im Achtelfinale trifft die Schweiz nun erneut in Vancouver auf den Sieger des Duells zwischen Kolumbien und Ghana und darf weiter vom ganz großen WM-Coup träumen.

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