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Rapid feierte mit dem 8:0 gegen den GAK einen historischen Bundesliga-Sieg.
Der Rekord bleibt Rapids 11:1 gegen den GAK aus dem Jahr 1977.
Der Rekord bleibt Rapids 11:1 gegen den GAK aus dem Jahr 1977.
APA-Images / APA / MAX SLOVENCIK

Bundesliga-Rekorde: Die größten Kantersiege

17.08.2026 um 09:24, Yunus Emre Kurt
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Mit dem 8:0 gegen den GAK reiht sich Rapid in die Liste der höchsten Bundesliga-Siege ein. Einige Rekordergebnisse bleiben bis heute unerreicht.

Der SK Rapid hat mit dem 8:0 gegen den GAK ein kräftiges Ausrufezeichen gesetzt und sich gleichzeitig in die Liste der höchsten Siege der Bundesliga-Geschichte eingetragen. 17.651 Fans im Allianz Stadion sahen eine Machtdemonstration der Hütteldorfer, die ihren achten Sieg im achten Pflichtspiel der Saison feierten. Für Rapid war es zugleich der höchste Ligaerfolg seit fast 41 Jahren.

Rapid reiht sich in Rekordliste ein

Ein 8:0 ist in der österreichischen Bundesliga selbst für einen Spitzenklub alles andere als alltäglich. Rapid schaffte dieses Kunststück gegen einen völlig überforderten GAK und verbuchte damit den höchsten Ligaerfolg unter Trainer Johannes Hoff Thorup. Gleichzeitig war es der höchste Bundesliga-Sieg der Grün-Weißen seit dem 27. September 1985.

Auch damals hieß der Gegner GAK. Vor fast 41 Jahren setzte sich Rapid in Graz sogar mit 10:0 durch. Noch höher fiel nur ein anderes Duell zwischen diesen beiden Traditionsklubs aus.

11:1 bleibt Bundesliga-Rekord

Der höchste Sieg der Bundesliga-Geschichte stammt vom 22. Juni 1977. Rapid besiegte den GAK damals mit unglaublichen 11:1. Bis heute ist dieser Erfolg die Bestmarke in Österreichs höchster Spielklasse.

Auf Rang zwei folgt Rapids 10:0 beim GAK aus dem Jahr 1985. Dahinter stehen mehrere 9:0-Erfolge. Wacker Innsbruck bezwang 1982 Austria Salzburg mit 9:0, Austria Wien gewann 2004 bei SW Bregenz ebenfalls mit diesem Ergebnis. 2016 gelang den Wienern ein weiteres 9:0, diesmal auswärts gegen Mattersburg.

Diese Kantersiege bleiben unvergessen

Auch ein 8:0 taucht mehrfach in der Bundesliga-Historie auf. Austria Wien schlug 1983 den SC Neusiedl mit diesem Ergebnis, Rapid legte ein Jahr später gegen denselben Gegner nach. RB Salzburg gelang ein 8:0 sowohl 2014 gegen Grödig als auch 2015 gegen die Admira.

Mit dem 8:0 gegen den GAK am 16. August 2026 gehört Rapid nun erneut zu diesem exklusiven Kreis. Dazu kommen zahlreiche 8:1-Erfolge: Rapid, der Wiener Sportclub, Austria Wien, Salzburg und auch der WAC haben in der Vergangenheit Siege mit sieben Toren Differenz geschafft.

Besonders kurios: Rapid findet sich nicht nur auf der Gewinnerseite. Im April 2021 kassierten die Hütteldorfer selbst ein 1:8 beim WAC. Die historischen Listen zeigen damit eindrucksvoll, wie außergewöhnlich solche Resultate selbst für die großen Klubs des Landes sind.

Rapid zerlegt den GAK früh

Beim jüngsten Kantersieg gegen den GAK war die Partie praktisch schon nach wenigen Minuten entschieden. Ercan Kara traf früh doppelt, danach erhöhte Tonni Adamsen. Nenad Cvetkovic und erneut Adamsen sorgten noch vor der Pause für das 5:0.

Rapid spielte auch nach dem Seitenwechsel weiter nach vorne. Yusuf Demir erhöhte auf 6:0, ehe Adamsen zwei weitere Treffer folgen ließ. Der Däne beendete die Partie damit mit vier Toren und war die auffälligste Figur eines historischen Abends.

Für den GAK entwickelte sich der Auftritt dagegen zu einem Debakel. Die Grazer verteidigten über weite Strecken viel zu nachlässig und fanden gegen das hohe Tempo der Wiener kaum Mittel. Mit nur drei Punkten bleibt das Team von Ferdinand Feldhofer in der unteren Tabellenhälfte.

Europacup und Ried warten

Für Rapid bleibt kaum Zeit, den historischen Erfolg zu genießen. Bereits am Donnerstag wartet das nächste große Spiel: Im Play-off-Hinspiel um den Einzug in die Ligaphase der Conference League treten die Grün-Weißen bei Heart of Midlothian in Edinburgh an.

Der GAK muss einen Tag später wieder auf den Platz. Am Freitag sind die Grazer in Ried gefordert und brauchen nach dem 0:8 dringend eine Reaktion. Der Eintrag in die Liste der höchsten Bundesliga-Niederlagen wird für den Traditionsklub allerdings noch lange schmerzhaft bleiben.

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