Ex-Damen-Cheftrainer: Roland Assinger vor neuem Kapitel
Inhalt
- Drei Trainingsgruppen als neues Modell
- Mayer startet als Trainer durch
- Assinger verlässt Damen-Team
- Kontinuität im Weltcup
Roland Assinger mit neuer Aufgabe: Im Europacup-Team der Herren kommt es vor der Saison 2026/27 zu einer klaren personellen Neuausrichtung. Kern der Anpassung ist eine neue Trainingsstruktur mit künftig drei statt bisher zwei Trainingsgruppen. Ziel ist es, vor allem junge Athleten systematisch zu entwickeln und sie auf den Einstieg in den Weltcup vorzubereiten. Die Struktur im Weltcup-Bereich mit den bestehenden Trainerteams bleibt unverändert.
Im Zentrum stehen dabei zwei prominente Namen: Ex-Olympiasieger Matthias Mayer und der bisherige Damen-Cheftrainer Roland Assinger übernehmen neue Aufgaben im Trainerteam.
Drei Trainingsgruppen als neues Modell
Kern der Reform ist eine neue Trainingsstruktur. Statt bisher zwei gibt es künftig drei Trainingsgruppen, um gezielter auf die Entwicklung junger Athleten eingehen zu können. Die Technikgruppe bleibt unter der Leitung von Günther Steiner, der weiterhin für Slalom und Riesentorlauf verantwortlich ist.
Im Speedbereich übernimmt Roland Assinger das Kommando. Er soll die Nachwuchsfahrer in Abfahrt und Super-G auf den Weltcup vorbereiten. Neu geschaffen wird zudem eine Allround-Gruppe unter Matthias Mayer. Der dreifache Olympiasieger betreut Athleten, die sich in mehreren Disziplinen etablieren sollen.
Mayer startet als Trainer durch
Für Mayer ist der Schritt in den Trainerbereich eine bewusste Entscheidung. Nach seiner aktiven Karriere will er seine Erfahrung weitergeben und junge Talente fördern. „Mir ist wichtig, meine Erfahrungen weiterzugeben und die Athleten auf ihrem Weg zu begleiten“, lässt sich seine Motivation zusammenfassen.
Bereits in den vergangenen Jahren war Mayer im Nachwuchsbereich beratend tätig, nun übernimmt er erstmals eine fixe Trainerrolle.
Assinger verlässt Damen-Team
Die neue Rolle von Roland Assinger hängt direkt mit seinem Abschied als Damen-Cheftrainer zusammen. Nach drei erfolgreichen Jahren entscheidet er sich gegen eine Vertragsverlängerung. In seine Amtszeit fallen zahlreiche Erfolge, darunter Weltcup-Siege, Medaillen bei Großereignissen und der Gewinn des Nationencups. „Ich blicke mit großem Stolz auf diese Zeit zurück“, so Assinger. Gleichzeitig betont er, dem Skisport weiterhin verbunden zu bleiben.
Der Österreichische Skiverband (ÖSV) hat die Weichen für die Zukunft gestellt: Johannes Zöchling übernimmt ab dem 1. Mai die Position des Damen-Cheftrainers. Der 46-jährige Niederösterreicher tritt damit als Nachfolger von Roland Assinger an und kehrt nach einer erfolgreichen Station in Norwegen zum heimischen Verband zurück.
Kontinuität im Weltcup
Während im Europacup vieles neu wird, bleibt im Weltcup-Bereich alles beim Alten. Die bestehenden Trainerteams bleiben unverändert bestehen. Zudem verlängert der ÖSV den Vertrag mit Sportdirektor Marko Pfeifer, der weiterhin die Gesamtverantwortung im Herrenbereich trägt.
Mit der neuen Struktur verfolgt der Verband ein klares Ziel: Junge Athleten sollen systematisch aufgebaut und gezielt auf den Weltcup vorbereitet werden. Die Kombination aus erfahrenen Trainern und neuen Impulsen soll langfristig den Erfolg sichern.