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Lucas Pinheiro Braathen während des Riesentorlaufs von Schladming
Den Riesentorlauf von Schladming gewinnt der Schweizer Loic Meillard vor Lucas Pinheiro Braathen.
Den Riesentorlauf von Schladming gewinnt der Schweizer Loic Meillard vor Lucas Pinheiro Braathen.
APA-Images / SEPA.Media / Hans Peter Lottermoser

Schladming: Schweizer deklassiert Konkurrenz

27.01.2026 um 21:37, Marcel Toifl
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Der Riesentorlauf von Schladming 2026 geht an den Schweizer Loic Meillard. Er setzt sich über sieben Zehntel vor Braathen im Nightrace durch.

Das erste Kapitel des Nightrace 2026 auf der Planai ist geschrieben: Der Schweizer Loic Meillard feierte beim Schladming-Riesentorlauf einen beeindruckenden Sieg. Während die internationale Konkurrenz auf der spiegelglatten Piste glänzte, erlebte der ÖSV einen Abend mit gemischten Gefühlen. Marco Schwarz sicherte sich als bester Österreicher eine Top-10-Platzierung, doch das Podest blieb für die Gastgeber außer Reichweite.

Meillard gewinnt Nightrace – ÖSV verpasst das Podest

Der Schweizer Loic Meillard krönte sich in einer Gesamtzeit von 2:14,38 Minuten zum König des Abends. Mit einer furiosen Fahrt im zweiten Durchgang fing er den brasilianischen Halbzeitführenden Lucas Pinheiro Braathen (+0,73 Sek.) noch ab. Komplettiert wurde das Podest beim Nightrace 2026 durch den französischen Überraschungsmann Alban Elezi Cannaferina (+0,90 Sek.). Für das ÖSV-Team blieb trotz der lautstarken Kulisse in Schladming nur der undankbare Platz hinter den Top-Rängen.

Marco Schwarz: Bester Österreicher im Schladming-Riesentorlauf

Marco Schwarz startete als Vierter des ersten Laufs mit großen Hoffnungen in die Entscheidung. Im extrem eisigen Steilhang der Planai fand der Kärntner jedoch nicht die ideale Linie und agierte phasenweise zu verhalten. Mit einem Rückstand von 1,89 Sekunden belegte Schwarz am Ende den achten Platz. Damit war er der einzige ÖSV-Athlet in den Top 10.

Joshua Sturm überrascht, Stefan Brennsteiner enttäuscht

Für eine positive Überraschung sorgte der junge Tiroler Joshua Sturm. Mit einem beherzten zweiten Lauf machte er Boden gut und erzielte mit Rang 12 (+2,40 Sek.) sein bisher bestes Weltcup-Ergebnis. Weniger gut verlief der Abend für Stefan Brennsteiner: Der Salzburger kam mit den „Eislaufplatz-ähnlichen“ Bedingungen nicht zurecht und musste sich beim Schladming-Riesentorlauf mit Platz 15 begnügen.

Manuel Feller: Emotionaler Abschied ohne Final-Einzug

Besonders emotional wurde es um Manuel Feller. Der Kitzbühel-Sieger bestritt auf der Planai seinen letzten Weltcup-Riesentorlauf, verpasste jedoch als 44. des ersten Durchgangs die Qualifikation für das Finale deutlich. Auch Patrick Feurstein blieb ohne Punkte, während Raphael Haaser den 22. Platz belegte.

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