Direkt zum Inhalt
ÖSV-Skirennläufer Marco Schwarz in voller Fahrt beim Nacht-Riesentorlauf in Schladming
Beim Nightrace im Riesentorlauf von Schladming ist Marco Schwarz nach dem ersten Durchgang Vierter.
Beim Nightrace im Riesentorlauf von Schladming ist Marco Schwarz nach dem ersten Durchgang Vierter.
APA-Images / SEPA.Media / Hans Peter Lottermoser

Spannung pur: Schwarz kämpft beim Nightrace um das Podium

27.01.2026 um 19:57, Marcel Toifl
min read
Der Riesentorlauf von Schladming wird nach dem ersten Durchgang von Lucas Pinhero Braathen angeführt. Marco Schwarz ist als bester Österreicher auf der Lauer.

Brasilianische Samba-Klänge hallen durch das Ennstal: Beim legendären Riesentorlauf in Schladming führt Lucas Pinheiro Braathen nach einem spektakulären ersten Durchgang das Feld an. Auf der Planai setzte sich der 25-Jährige an die Spitze, während ÖSV-Hoffnung Marco Schwarz als bester Österreicher in Schlagdistanz zu den Podestplätzen lauert.

Braathen sorgt für Führung in Schladming

Der Brasilianer Lucas Pinheiro Braathen erwischte die beste Linie und meisterte die extrem präparierte Piste mit chirurgischer Präzision. Er selbst sprach im Ziel vom „eisigsten Rennen, das ich je gefahren bin“. Braathen führt beim Riesentorlauf in Schladming nur hauchdünn (0,06 Sekunden) vor dem Schweizer Loic Meillard. Für eine handfeste Sensation sorgte der Deutsche Fabian Gratz, der sich mit einer mutigen Fahrt auf Rang drei setzte.

Marco Schwarz mit starkem ersten Lauf auf Podestkurs

Marco Schwarz fand im entscheidenden Moment den richtigen Rhythmus. Der Kärntner platziert sich als Vierter mit nur 0,42 Sekunden Rückstand in unmittelbarer Schlagdistanz zum Podium. „Wenn man die Schwünge sauber fährt, kann man Gegendruck aufbauen. Wird man schlampig, wird es rutschig“, erklärte der 30-Jährige die Taktik für den Schladming Riesentorlauf. Superstar Marco Odermatt liegt indes mit fast einer Sekunde Rückstand nur auf Rang sieben, bleibt aber aufgrund seiner Aufholjagden in den Vorjahren gefährlich.

ÖSV-Athleten kämpfen mit den eisigen Bedingungen

Hinter Schwarz klafft im österreichischen Team eine Lücke. Stefan Brennsteiner belegt zur Halbzeit den 14. Rang, knapp vor den jungen Talenten Joshua Sturm (16.) und Raphael Haaser (17.). Während Patrick Feurstein als 24. gerade noch den Sprung ins Finale schaffte, erlebte Manuel Feller eine Enttäuschung: Bei seinem letzten Weltcup-Riesentorlauf verpasste er nach einem schweren Fehler die Qualifikation für den zweiten Durchgang klar.

Spannung vor dem Finale im Schladming Riesentorlauf

Die Entscheidung auf der Planai fällt heute Abend ab 20.45 Uhr. Während Braathen um seinen historischen ersten Sieg für Brasilien kämpft, brennt die steirische Kulisse auf eine Aufholjagd von Marco Schwarz. Der Schladming Riesentorlauf verspricht unter dem Flutlicht ein Millimeter-Duell auf spiegelglattem Parkett.

more