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ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick bei einem Interview am Spielfeldrand.
Bleibt Rangnick beim ÖFB? Trotz Millionen-Angebot ist die Zukunft des Teamchefs weiter offen.
Bleibt Rangnick beim ÖFB? Trotz Millionen-Angebot ist die Zukunft des Teamchefs weiter offen.
Gian Ehrenzeller/Keystone/picturedesk.com

Rangnick-Poker: ÖFB kämpft um Teamchef

30.04.2026 um 10:29, Yunus Emre Kurt
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Die Zukunft von Ralf Rangnick beim ÖFB ist weiter unklar. Trotz verbessertem Angebot gibt es noch offene Punkte und Interesse aus dem Ausland.

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Die Zukunft von ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick bleibt weiterhin offen. Rund eineinhalb Monate vor der Weltmeisterschaft ist eine Vertragsverlängerung noch nicht fixiert, obwohl sich beide Seiten zuletzt deutlich angenähert haben. 

Noch zu Beginn des Jahres lagen die Vorstellungen zwischen Verband und Trainer weit auseinander, mittlerweile ist man sich jedoch in zentralen Punkten nähergekommen. Eine endgültige Einigung steht aber weiterhin aus.

ÖFB legt finanziell deutlich nach

Vor allem finanziell hat der ÖFB nachgebessert, um Rangnick zu halten. Durch zusätzliche Sponsorengelder könnte sich sein Gehalt auf rund zwei Millionen Euro erhöhen und sich damit nahezu verdoppeln. 

Dieses Angebot soll den Forderungen des 67-Jährigen entsprechen und zeigt, wie groß das Interesse des Verbandes ist, die Zusammenarbeit fortzusetzen. Rangnick gilt intern als Schlüsselfigur für die positive Entwicklung des Nationalteams.

Betreuerstab als Knackpunkt

Trotz der finanziellen Annäherung gibt es noch offene Baustellen. Besonders beim Betreuerstab sind noch nicht alle Personalfragen geklärt. Hier geht es unter anderem um Vertragsverlängerungen und die Zusammensetzung des Teams rund um Rangnick. Diese Details könnten letztlich entscheidend dafür sein, ob es zu einer Einigung kommt oder nicht.

Konkurrenz aus dem Ausland

Zusätzlichen Druck erzeugt das Interesse aus dem Ausland. Laut einem Bericht der SN sollen mehrere britische Klubs ein Auge auf Rangnick geworfen haben. Auch finanzstarke Investoren, die bei europäischen Vereinen im Hintergrund agieren, sollen sich für den Deutschen interessieren. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Rangnick attraktive Alternativen vorliegen hat.

ÖFB setzt auf Kontinuität

Beim ÖFB ist man sich einig: Rangnick soll unbedingt bleiben. Aufsichtsratschef Josef Pröll unterstreicht die Bedeutung des Teamchefs für den österreichischen Fußball: „Er hat eine Dynamik in den österreichischen Fußball gebracht, die weit über die Nationalmannschaft hinausgeht.“ Eine Verlängerung gilt daher als klare Priorität, auch wenn eine Entscheidung notfalls erst nach der Weltmeisterschaft fallen könnte.

Erfolgreiche Amtszeit als Argument

Seit seinem Amtsantritt im Jahr 2022 hat Rangnick das Nationalteam sportlich weiterentwickelt und stabilisiert. Mit einem Punkteschnitt von 1,95 aus 44 Spielen kann sich seine Bilanz sehen lassen. Unter seiner Führung qualifizierte sich Österreich für die EM 2024 und schaffte zudem die Rückkehr auf die WM-Bühne, erstmals seit 28 Jahren. Diese Erfolge sprechen klar für eine Fortsetzung der Zusammenarbeit.

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