Kabinenparty: Rangnick gibt Lizenz zum Eskalieren
- Kabinenparty nach WM-Drama
- Erstmals wieder K.o.-Phase
- Alaba heizt Party an
- Rangnick erlaubt Feier
- Zwischen Wahnsinn und Selbstkritik
- Jetzt wartet Spanien
Algerien Österreich endet mit einem spektakulären 3:3 – und danach gibt es für das ÖFB-Team kein Halten mehr. Nach dem dramatischen Last-Minute-Ausgleich und dem Einzug ins Sechzehntelfinale eskaliert die Stimmung erst am Platz und dann in der Kabine. Die Spieler feiern ausgelassen, singen, tanzen und lassen die Emotionen nach diesem WM-Thriller freien Lauf.
Kabinenparty nach WM-Drama
Das Spiel Österreich gegen Algerien hat sich zu einem unfassbaren Nervenkrimi entwickelt. Nach dem Schlusspfiff entlädt sich die Anspannung in pure Emotion – Jubel, Erleichterung und ausgelassene Stimmung prägen die Szenen in der Kabine.
Erstmals wieder K.o.-Phase
Der historische Erfolg wiegt schwer: Österreich steht erstmals seit 1982 wieder in der K.o.-Phase einer Weltmeisterschaft. Entsprechend groß ist die Erleichterung nach einem Spiel, das zwischen Hoffnung und Verzweiflung pendelt.
Alaba heizt Party an
Vor allem die Routiniers geben den Ton an. Kapitän David Alaba kündigt schon unmittelbar nach dem Spiel an: „Heute wird nicht mehr viel geschlafen.“
Gemeinsam mit Teamkollege Marko Arnautovic sorgt er für Stimmung in der Kabine. Beide gelten als emotionale Antreiber. Die Party haben sich unsere Kicker nach dem Spiel, das körperlich wie mental alles abverlangt hat, auch wirklich verdient.
Rangnick erlaubt Feier
Das findet auch Teamchef Ralf Rangnick, der Verständnis für die ausgelassene Stimmung zeigt. Trotz klarer Schwächen im Spiel stellt er nach dem Abpfiff klar: „Heute ist einmal Feiern angesagt.“
Die Analyse der Probleme – vor allem in der Defensive – wird auf morgen verlegt. Nach dem wilden Spielverlauf mit spätem Ausgleich steht jetzt erst einmal eines im Fokus: das Weiterkommen und der historische Moment.
Zwischen Wahnsinn und Selbstkritik
So groß die Freude ist, so deutlich fallen auch die Worte zur Leistung aus. Spieler wie Marcel Sabitzer und Michael Gregoritsch benennen in ihren ersten Statements offen Fehler im Spiel. Zu viele einfache Gegentore, zu wenig Kontrolle – „Das war teilweise einfach unseriös“, urteilt Sabitzer über die Leistung der eigenen Mannschaft.
Trotzdem überwiegt das Positive: Nach dem Rückstand in der Schlussphase kämpft sich Österreich zurück. Der Treffer in der 96. Minute sorgt für das „Happy End“, wie es Sasa Kalajdzic beschreibt: „Das Happy End für uns ist unglaublich.“
Jetzt wartet Spanien
Lange bleibt aber keine Zeit zum Durchatmen. Nach dem Spiel Algerien-Österreich wartet bereits das nächste Highlight: das K.o.-Duell gegen Spanien in Los Angeles.
Die Rollen sind klar verteilt. Österreich geht als Außenseiter ins Spiel, doch die Mannschaft glaubt an ihre Chance. Oder wie Gregoritsch es formuliert: „Wir sind nicht der Favorit, aber wir haben eine kleine Chance.“