Nachfolge: Neuer Skisprung-Bundestrainer steht fest
Die Ära von Stefan Horngacher beim DSV geht zu Ende, doch die Zukunft der deutschen Adler ist bereits gesichert. Nach dem Weltcup-Finale in Planica sickerte durch, dass der neue Bundestrainer bereits feststeht. Während der Verband noch an den letzten Details feilt, deuten alle Zeichen auf eine interne Lösung hin: Andreas Mitter soll das Skispringen in Deutschland in die nächste Ära führen.
Abschied nach sieben Jahren
Stefan Horngacher verlässt seinen Posten nach einer erfolgreichen Amtszeit, die 2019 begann. Unter seiner Leitung feierte der DSV zahlreiche Erfolge, zuletzt den emotionalen Olympiasieg von Philipp Raimund auf der Normalschanze 2026. Zum Abschluss in Planica zeigte sich Horngacher gewohnt sachlich, aber bewegt. Für ihn sei es eine Ehre gewesen, Karl Geiger bei seinem letzten Flug abzuwinken. Dem Sport will er treu bleiben, da das "Fieber" fürs Skispringen in ihm weiter brennt.
Andreas Mitter: Der neue Mann an der Schanze
Lange wurde über Namen wie Thomas Thurnbichler oder Alexander Stöckl spekuliert, doch laut Medienberichten deuten alle Informationen auf Andreas Mitter hin. Der Österreicher ist im deutschen Team bestens bekannt, da er jahrelang als engster Assistent von Horngacher fungierte und die internen Abläufe im Skispringen in Deutschland in- und auswendig kennt. Mitter bringt zudem wertvolle Erfahrung als Cheftrainer mit, nachdem er zuvor bereits die finnische Nationalmannschaft betreut hatte.
Reaktionen aus dem DSV-Team
Die Athleten sollen bereits über die Personalie informiert worden sein. Pius Paschke bestätigte am Rande des Weltcup-Abschlusses in Planica, dass die Springer seit kurzem über den Namen Bescheid wüssten. Karl Geiger, der mit einem starken achten Platz einen versöhnlichen Saisonabschluss feierte, äußerte sich bereits sehr positiv über den neuen Bundestrainer. Er betonte, dass er mit der Wahl sehr zufrieden sei und fest daran glaube, dass die Zusammenarbeit gut funktionieren werde.
Wie es beim DSV weitergeht
DSV-Sportdirektor Horst Hüttel erklärte, dass man sich unmittelbar vor der offiziellen Verkündung befinde. Da die inhaltliche Ausrichtung und die Nachfolge intern bereits feststehen, ist mit einer Pressemitteilung in den kommenden Tagen zu rechnen. Für Deutschland steht damit ein reibungsloser Übergang bevor.