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Ken Caillot auf der Streif in Kitzbühel während dem zweiten Abfahrtstraining
Ken Caillot ist während des Kitzbühel-Trainings schwer gestürzt.
Ken Caillot ist während des Kitzbühel-Trainings schwer gestürzt.
APA-Images / SEPA.Media / Guenther Iby

Kitzbühel: Horror-Sturz überschattet Streif-Training

21.01.2026 um 14:48, Marcel Toifl
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Ken Caillot ist während des zweiten Trainings in Kitzbühel bei vollem Tempo schwer gestürzt. Er wurde per Helikopter ins Krankenhaus geflogen.

Beim zweiten Abfahrtstraining auf der legendären Streif in Kitzbühel kam es zu einem folgenschweren Zwischenfall. Der französische Skirennläufer Ken Caillot verlor kurz vor der berüchtigten Mausefalle die Kontrolle. Dieser heftige Sturz sorgte für bange Minuten. 

Sturz vor der Mausefalle

Mit Startnummer 59 nahm Ken Caillot die ersten Meter der Strecke in Angriff. Doch noch vor der Schlüsselstelle Mausefalle geriet der 27-Jährige aus dem Gleichgewicht. Bei einem Gefälle von 85 Prozent und enormem Tempo wurde der Franzose ausgehoben. Ein technischer Fehler führte dazu, dass Caillot hart auf der Piste aufschlug. Schwere Stürze sind auf der Streif in Kitzbühel keine Seltenheit.

Chaos auf der Streif

Das Training musste sofort unterbrochen werden. Während Sanitäter und Betreuer zur Unfallstelle eilten, herrschte im Zielraum von Kitzbühel betretenes Schweigen.

Helikopter-Einsatz in Kitzbühel: Caillot nach Sturz geborgen

Ken Caillot blieb nach dem Aufprall zunächst regungslos liegen. Beruhigende Bilder zeigten jedoch kurz darauf, wie er sich eigenständig aufsetzte. Nach der Erstversorgung an der Strecke wurde der Athlet mit dem Rettungshubschrauber abtransportiert. Erste Informationen bestätigen, dass Caillot bei Bewusstsein war, eine genaue Diagnose aus dem Krankenhaus steht jedoch noch aus.

Gefahrenzone Mausefalle

Die Mausefalle bleibt die furchteinflößendste Passage im Weltcup. Mit einem Gefälle von 85 %, dem Sprung bis zu 40 Meter und der Anfahrt mit rund 100 km/h sorgt sie jedes Jahr für Nervenflattern bei den Fahrern.

Franzoni dominiert Training – Österreicher lauern

Trotz des Zwischenfalls wurde das Training später fortgesetzt. Der Italiener Giovanni Franzoni unterstrich mit einer Zeit von 1:52,21 Minuten seine Favoritenrolle. Dahinter landeten Nils Alphand und Stefan Babinsky, der als Dritter bester Österreicher wurde. Auch Vincent Kriechmayr (10.) und Marco Odermatt zeigten starke Leistungen, nahmen aber im Zielschuss deutlich Tempo heraus.

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