Kitzbühel: Horror-Sturz überschattet Streif-Training
- Drama in Kitzbühel: Sturz von Ken Caillot vor der Mausefalle
- Unterbrechung auf der Streif: Schockmoment im Training
- Helikopter-Einsatz in Kitzbühel: Caillot nach Sturz geborgen
- Gefahrenzone Mausefalle
- Franzoni dominiert Training – Österreicher lauern
Beim zweiten Abfahrtstraining auf der legendären Streif in Kitzbühel kam es zu einem folgenschweren Zwischenfall. Der französische Skirennläufer Ken Caillot verlor kurz vor der berüchtigten Mausefalle die Kontrolle. Dieser heftige Sturz sorgte für bange Minuten.
Sturz vor der Mausefalle
Mit Startnummer 59 nahm Ken Caillot die ersten Meter der Strecke in Angriff. Doch noch vor der Schlüsselstelle Mausefalle geriet der 27-Jährige aus dem Gleichgewicht. Bei einem Gefälle von 85 Prozent und enormem Tempo wurde der Franzose ausgehoben. Ein technischer Fehler führte dazu, dass Caillot hart auf der Piste aufschlug. Schwere Stürze sind auf der Streif in Kitzbühel keine Seltenheit.
Chaos auf der Streif
Das Training musste sofort unterbrochen werden. Während Sanitäter und Betreuer zur Unfallstelle eilten, herrschte im Zielraum von Kitzbühel betretenes Schweigen.
Helikopter-Einsatz in Kitzbühel: Caillot nach Sturz geborgen
Ken Caillot blieb nach dem Aufprall zunächst regungslos liegen. Beruhigende Bilder zeigten jedoch kurz darauf, wie er sich eigenständig aufsetzte. Nach der Erstversorgung an der Strecke wurde der Athlet mit dem Rettungshubschrauber abtransportiert. Erste Informationen bestätigen, dass Caillot bei Bewusstsein war, eine genaue Diagnose aus dem Krankenhaus steht jedoch noch aus.
Gefahrenzone Mausefalle
Die Mausefalle bleibt die furchteinflößendste Passage im Weltcup. Mit einem Gefälle von 85 %, dem Sprung bis zu 40 Meter und der Anfahrt mit rund 100 km/h sorgt sie jedes Jahr für Nervenflattern bei den Fahrern.
Franzoni dominiert Training – Österreicher lauern
Trotz des Zwischenfalls wurde das Training später fortgesetzt. Der Italiener Giovanni Franzoni unterstrich mit einer Zeit von 1:52,21 Minuten seine Favoritenrolle. Dahinter landeten Nils Alphand und Stefan Babinsky, der als Dritter bester Österreicher wurde. Auch Vincent Kriechmayr (10.) und Marco Odermatt zeigten starke Leistungen, nahmen aber im Zielschuss deutlich Tempo heraus.