Abfahrt Kitzbühel: Schweizer bitter enttäuscht
Inhalt
Er galt als einer der Top-Favoriten: der Schweizer Marco Odermatt. Doch heute sollte es nicht sein, er musste sich nach einem starken Lauf seinem Konkurrenzen Giovanni Franzoni (Italien) geschlagen geben.
Odermatt fehlt Streif-Sieg
Es wäre wohl ein großer Traum für Odermatt gewesen, immerhin hat der 28-Jährige die Abfahrt noch nie gewonnen. Im Zielraum ist ihm die Enttäuschung über den zweiten Platz anzusehen, nur wenige Hundertstel fehlen ihm auf den ersten Platz. Er sei auf Sieg gefahren, so Odermatt im ORF-Interview, der Zweier sei dann nicht das, was man sehen wolle. "Es schmerzt noch mehr, wenn man eine perfekt Fahrt hatte", zeigt er sich zerknirscht.
Von Allem macht Fehler
Nicht viel besser ist es für Kollege Franjo von Allem gelaufen. Er war auf Kurs zur Bestzeit, doch dann unterläuft ihm eine folgenschwerer Fehler. Bei der Einfahrt zur Traverse riskiert er zu viel, ein Patzer kostet wichtige Zeit. Das hat ihn wohl um einen Podestplatz auf der legendären Streif gebracht.