Frankreich – Marokko: Schweinsteiger befeuert WM-Verschwörung
Inhalt
- Frankreich – Marokko: Mbappé scheitert vom Elfmeterpunkt
- Schweinsteiger kritisiert Schiedsrichter bei Frankreich – Marokko
- Argentinisches Schiedsrichterteam sorgt für Diskussionen
Rund um die WM 2026 wird nicht nur über Tore, Sensationen und Favoriten diskutiert. In den sozialen Netzwerken machen seit Tagen immer wieder Gerüchte und Verschwörungstheorien die Runde. Vor allem nach umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen behaupten manche Fans, einzelne Spiele seien nicht völlig fair oder objektiv beurteilt worden. Belege dafür gibt es nicht. Dennoch sorgt nun ausgerechnet Bastian Schweinsteiger nach dem Spiel Frankreich – Marokko mit seinen Aussagen für neue Diskussionen.
Frankreich – Marokko: Mbappé scheitert vom Elfmeterpunkt
Frankreich besiegte Marokko mit 2:0 und zog damit ins WM-Halbfinale ein. Für den größten Aufreger der Partie sorgte jedoch eine Szene bereits in der 27. Minute.
Nach einem Foul von Noussair Mazraoui zeigte Schiedsrichter Facundo Tello auf den Punkt. Kylian Mbappé trat zum Elfmeter an, musste jedoch ungewöhnlich lange warten. Wegen mehrerer VAR-Überprüfungen vergingen zwischen Pfiff und Ausführung mehr als drei Minuten.
Als Mbappé schließlich anlaufen durfte, verschoss der Superstar. Marokkos Torhüter Bono parierte den Strafstoß und hielt den Ball sogar fest. Die lange Unterbrechung sorgte unmittelbar für heftige Diskussionen rund um das Spiel Frankreich – Marokko.
Schweinsteiger kritisiert Schiedsrichter bei Frankreich – Marokko
Für ARD-Experte Bastian Schweinsteiger war der Ablauf kaum nachvollziehbar. Bereits während der Live-Übertragung fand der Weltmeister von 2014 deutliche Worte.
„Für mich ist das ein Witz, dass Mbappé da so lange warten muss. Der Schiedsrichter muss ja mit irgendjemandem gesprochen haben. Er kann ja nicht Mbappé den Ball hinlegen lassen und dann eine Minute warten.“
Schweinsteiger machte deutlich, dass eine derart lange Unterbrechung einen Schützen aus dem Rhythmus bringen könne. Besonders seine nächste Aussage ließ aufhorchen und befeuerte die ohnehin bereits kursierenden Gerüchte rund um die WM 2026.
„So etwas bringt den Schützen ja durcheinander. Jetzt hast du die Diskussion wieder über den argentinischen Schiedsrichter – nimmt der hier Einfluss auf den Elfmeter? Ich fand, das war ganz schlecht gemacht vom Schiedsrichterteam.“
Argentinisches Schiedsrichterteam sorgt für Diskussionen
Die FIFA hatte für Frankreich – Marokko erstmals bei einem K.-o.-Spiel dieser WM ein ausschließlich aus Argentinien stammendes Schiedsrichtergespann angesetzt. Genau diese Entscheidung hatte bereits vor dem Anpfiff bei französischen Fans und Medien für Kritik gesorgt.
Brisant ist die Ansetzung auch deshalb, weil zwischen Frankreich und Argentinien seit Jahren eine große sportliche Rivalität herrscht. 2022 gewann Argentinien das WM-Finale gegen Frankreich im Elfmeterschießen. Vier Jahre zuvor hatte Frankreich die Südamerikaner in einem spektakulären Achtelfinale mit 4:3 ausgeschaltet.
Nun könnten Frankreich und Argentinien erneut im Finale der WM 2026 aufeinandertreffen. Schweinsteigers Kritik am Schiedsrichterteam nach Frankreich – Marokko dürfte die Diskussionen deshalb weiter anheizen.