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Jürgen Heil in Aktion gegen Fenerbahçe Istanbul.
Beim Spiel gegen Fenerbahçe trat Sturm ohne den gewohnten Brustsponsor an.
Beim Spiel gegen Fenerbahçe trat Sturm ohne den gewohnten Brustsponsor an.
APA-Images / AFP / BURAK BASTURK

Fenerbahçe – Sturm Graz: Fans rätseln über Sturm-Trikots

06.08.2026 um 08:52, Yunus Emre Kurt
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Beim Champions-League-Spiel gegen Fenerbahçe fiel vielen Fans ein Detail auf: Auf den Sturm-Trikots fehlte plötzlich der bekannte Brustsponsor.

Nicht nur die 0:2-Niederlage des SK Sturm Graz gegen Fenerbahçe Istanbul sorgte am Mittwochabend für Gesprächsstoff. Auch ein auffälliges Detail auf den Trikots der Grazer blieb vielen Fans nicht verborgen: Der gewohnte Brustsponsor fehlte komplett.

In den sozialen Netzwerken fragten sich zahlreiche Anhänger, weshalb Sturm plötzlich ohne das bekannte Logo auflief. Der Grund dafür liegt allerdings nicht beim Verein selbst, sondern in den gesetzlichen Bestimmungen der Türkei.

Auffälliges Detail auf dem Trikot

Normalerweise ziert der Bierhersteller Puntigamer die Brust der Sturm-Spieler. Beim Champions-League-Qualifikationsspiel in Istanbul war das Logo jedoch nicht zu sehen.

Für viele Zuschauer war das zunächst überraschend, schließlich gehört der Sponsor seit Jahren zum gewohnten Erscheinungsbild des österreichischen Vizemeisters.

Türkei verbietet bestimmte Werbung

Hintergrund sind die strengen Werbevorschriften in der Türkei. Auf Fußballtrikots sind dort unter anderem Werbungen für Alkohol, Tabak, bestimmte Glücksspielformen, verschreibungspflichtige Medikamente, medizinische Behandlungen sowie Partnervermittlungen untersagt.

Da Puntigamer als Biermarke unter das Werbeverbot fällt, durfte der Sponsor beim Gastspiel in Istanbul nicht auf der Trikotbrust erscheinen.

Sturm verliert gegen Fenerbahçe

Sportlich verlief der Abend für Sturm ebenfalls nicht nach Wunsch. Die Grazer mussten sich Fenerbahçe mit 0:2 geschlagen geben und stehen vor dem Rückspiel in Graz unter Druck.

Trainer Fabio Ingolitsch lobte trotz der Niederlage den Charakter seiner Mannschaft nach der Pause, während Jürgen Heil betonte, dass im Rückspiel in Liebenau noch alles möglich sei. Um den Einzug in die nächste Qualifikationsrunde der Champions League doch noch zu schaffen, benötigt Sturm am kommenden Dienstag allerdings eine deutliche Leistungssteigerung.

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