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Christian Horner während einer Presekonferenz in der Formel 1 als Teamchef von Red Bull
Ex-Red-Bull-Teamchef Christian Horner wird intensiv mit einem Wechsel zu Aston Martin in Verbindung gebracht.
Ex-Red-Bull-Teamchef Christian Horner wird intensiv mit einem Wechsel zu Aston Martin in Verbindung gebracht.
ANDREJ ISAKOVIC / AFP / picturedesk.com

Tiefe Verhandlungen: Horner vor Formel-1-Rückkehr

02.07.2026 um 13:29, Marcel Toifl
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Christian Horner könnte vor einer Rückkehr in die Formel 1 stehen. Der Brite soll von Aston Martin umworben werden. Besitzer Stroll ist großer Fan.

Der langjährige Erfolgs-Teamchef von Red Bull Racing, Christian Horner, könnte vor einer überraschenden Rückkehr in das Formel-1-Paddock stehen. Wie die „Daily Mail“, am 1. Juli 2026 berichtete, zeigt der ambitionierte Rennstall Aston Martin Interesse an einer Verpflichtung von Christian Horner. Demnach hat der kanadische Milliardär und Teambesitzer Lawrence Stroll in den vergangenen Tagen Kontakt zu dem 52-jährigen Briten gesucht, um ihn als neue starke Führungspersönlichkeit an die Boxenmauer zu holen.

Stroll will Horner und sucht Entlastung für Adrian Newey

Lawrence Stroll gilt seit jeher als großer Bewunderer von Horners Führungsqualitäten, der Red Bull zu zahlreichen Weltmeistertiteln führte. Bereits vor einigen Monaten gab es intensive Gespräche zwischen beiden Parteien, die jedoch in letzter Sekunde scheiterten. Nun folgt der nächste Anlauf, da das aktuelle Konstrukt in der Teamführung optimiert werden soll.

Derzeit bekleidet Stardesigner Adrian Newey offiziell die Doppelrolle des technischen Masterminds und des Teamchefs. Da Newey diese Aufgabe jedoch primär aus der High-Tech-Fabrik in Silverstone steuert und in der laufenden Saison lediglich in Melbourne und Monaco direkt an der Strecke war, wird die operative Führung an den Rennwochenenden größtenteils von seinem Stellvertreter Mike Krack ausgeübt. Die Verpflichtung von Horner als dedizierter Teamchef an der Rennstrecke soll Newey langfristig entlasten, damit sich dieser wieder vollends auf die aerodynamische Weiterentwicklung des Boliden konzentrieren kann.

Die Knackpunkte: Anteilskauf und andere F1-Optionen

Ob der Deal dieses Mal zustande kommt, hängt vor allem an den vertraglichen Rahmenbedingungen. Dem Vernehmen nach strebt Horner bei einem künftigen F1-Engagement eine Rolle an, die über die eines klassischen, angestellten Teamchefs hinausgeht. Der Brite fordere den Erwerb von Teamanteilen, um auch wirtschaftlich mitzubestimmen – eine Bedingung, die bei den ersten Verhandlungen mit Stroll als potenzieller Stolperstein galt.

Zudem ist Aston Martin nicht der einzige Interessent auf dem Markt. Zuletzt wurde Horner heftig mit Alpine in Verbindung gebracht, wo er mithilfe von Investoren die zum Verkauf stehenden 24 Prozent der Anteile der Investmentfirma Otro Capital übernehmen wollte; dieses Vorhaben wurde jedoch vorerst von der Renault-Spitze blockiert. Zudem soll eine Spur zur Scuderia Ferrari führen, für die sich Ex-Formel-1-Zampano Bernie Ecclestone als Vermittler eingeschaltet haben soll, während im Hintergrund auch über ein potenzielles Horner-Projekt mit dem chinesischen Automobilgiganten BYD spekuliert wird, sollte das Feld auf zwölf Teams erweitert werden.

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