Bravo, Magdalena Lobnig! Olympia-Bronze im Rudern für Österreich

Früh aufstehen hat sich gelohnt! Um 2.37 Uhr österreichischer Zeit überquerte Magdalena Lobnig die Ziellinie der olympischen Ruderstrecke in Tokio als Dritte! "Ein geiles Rennen", jubelte die Kärntnerin danach. Es ist die bereits vierte österreichische Medaille bei den Spielen in Tokio. Damit ist es jetzt schon das erfolgreichste Olympia seit 2004, als es siebenmal Edelmetall gab.

Höhen und Tiefen

2016 in Rio weinte Lobnig nach dem verpatzten Olympia-Finale noch bitterlich, bei der Heim-WM in Ottensheim bei Linz 2019 wurde sie krank und blieb sogar schon im Semifinale hängen. Nun aber, in Tokio, hat für die 31-Jährige alles gepasst: Sie ist im Rennen um die Medaillen schnell gestartet, um im Mittelteil etwas Kräfte für den Endspurt zu sparen. Dort konnte sie den Angriff der Waliserin Victoria Thornley abwehren und die Medaille erobern.

Lobnig war bereits Europameisterin (2016) und zweimal WM-Dritte (2017 und 2018), diese Bronzene bei Olympia ist zweifellos die Krönung in ihrer Karriere. Diese hatte sie einst im Doppelzweier mit Lisa Farthofer Fahrt aufgenommen, die mittlerweile zum Segeln umgesattelt hat; gemeinsam sind die beiden auch Junioren-Weltmeisterinnen geworden (2012).

Vierte Medaille

Nach den Enttäuschungen von London 2012 (keine Medaille) und Rio 2016 (eine Medaille) ist es nun ein wahrer Medaillenregen, der über das österreichische Team hereinprasselt. Einmal Gold, einmal Silber, zweimal Bronze!

Auch, wenn in der zweiten Olympia-Woche nicht mehr allzu viele österreichische Medaillen-Kandidaten an den Start gehen werden: Tokio hat sich für Rot-Weiß-Rot absolut gelohnt, das steht schon jetzt fest.

Tags

Autor: Philipp Eitzinger, 30.07.2021