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Lionel Messi (ARG) überwindet Luca Zidane (ALG) zum vermeintlichen Führungstreffer, der wegen Abseits aberkannt wurde
Sowohl Argentiniens Lionel Messi als auch Algeriens Ibrahim Maza jubelten in der vergeblich, da beide Treffer wegen Abseits aberkannt wurden
Sowohl Argentiniens Lionel Messi als auch Algeriens Ibrahim Maza jubelten in der vergeblich, da beide Treffer wegen Abseits aberkannt wurden
APA-Images / AP / Reed Hoffmann

WM-Wahnsinn: Zwei Tore in acht Minuten aberkannt

17.06.2026 um 03:10, Marcel Toifl
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Ein turbulenter Auftakt in der Gruppe J bei der WM 2026. Binnen acht Minuten werden zwei Tore von Argentinien und Algerien wegen Abseits aberkannt.

Die Zuschauer im vollbesetzten Arrowhead Stadium erlebten eine historische und hochgradig turbulente Anfangsphase bei der FIFA-Fußballweltmeisterschaft 2026. Im ersten Gruppenspiel der Gruppe J zwischen Weltmeister Argentinien und Algerien zappelte der Ball in der Anfangsphase gleich mehrfach im Netz. Das Kuriose daran: Innerhalb von nur acht Minuten wurden zwei erzielte Tore auf beiden Seiten wegen einer Abseitsposition vom Schiedsrichtergespann richtigerweise wieder aberkannt.

Messi-Jubel früh gestoppt: Altmeister knapp im Abseits

Es waren noch keine fünf Minuten auf der Stadionuhr absolviert, als das Stadion zum ersten Mal an diesem Tag explodierte. Nach einem präzisen Steckpass von Sturmkollege Lautaro Martínez an die gegnerische Strafraumkante war es Rekordtorschütze Lionel Messi, der den Ball eiskalt im Netz versenkte. Doch noch ehe der kollektive Torjubel die Ränge des Stadions komplett erfassen konnte, dämpfte der Linienrichter die südamerikanische Euphorie.

Die Fahne des Unparteiischen ging sofort nach oben. Die Zeitlupen und die computergestützten Systeme bestätigten die Entscheidung prompt: Beim Zuspiel stand der Altmeister Lionel Messi hauchdünn im Abseits, weshalb die Entscheidung, das Tor nicht anzuerkennen, vollkommen korrekt war. Somit blieb es in der zweiten Spielminute vorerst beim torlosen 0:0-Unentschieden.

Algerien kontert Abseits-Schock und trifft zur vermeintlichen Führung

Nur wenige Zeigerumdrehungen später, in der achte Spielminute, spielte sich das exakt gleiche Drama auf der Gegenseite ab. Nach einer starken Aktion des jungen Bundesligaspielers Ibrahim Maza, der den Ball behauptete und auf Farès Chaibi weiterleitete, jubelten plötzlich die Wüstenfüchse. Doch auch dieses Tor Algeriens wurde aufgrund einer verbotenen Position von Chaibi im Moment des Abspiels umgehend einkassiert, wodurch Argentinien der kalten Dusche entging.

Algerien ließ sich von diesem doppelten Abseits-Fluch der Anfangsphase jedoch keineswegs entmutigen und schlug kurz darauf regulär zu. Erneut bekam das Toptalent Ibrahim Maza im Mittelfeld zu viel Raum zugestanden, konnte das Spielgerät ungestört schleppen und bediente den startenden Chaibi perfekt auf der linken Strafraumseite. Der Frankfurter Angreifer fackelte nicht lange:

  • Chaibi benötigte im gegnerischen Sechzehner lediglich zwei Ballkontakte.
  • Er versenkte das Leder aus rund 13 Metern Entfernung präzise im Netz.
  • Der Ball schlug flach im unten linken Eck des argentinischen Gehäuses ein.

Doch auch dieser Treffer wurde nach der Überprüfung durch das Schiedsrichtergespann aberkannt.

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