Adelboden: Feller verhindert ÖSV-Blamage
- Französischer Sieg am Chüenisbärgli
- Feller mit mutigem ersten Lauf
- Zweiter Durchgang mit Nervenprobe
- ÖSV mit Aufwärtstendenz
Paco Rassat sorgt in Adelboden für eine Überraschung. Der 25-jährige Franzose gewinnt den Slalom am Chüenisbärgli vor Atle Lie McGrath und Henrik Kristoffersen. Manuel Feller landet als bester Österreicher auf Rang 5.
Französischer Sieg am Chüenisbärgli
Die Sonne scheint über Adelboden, das Stadion ist ausverkauft. Der Hang zeigt sich eisig, die Bedingungen sind fair. Im ersten Durchgang setzt Atle Lie McGrath die Bestzeit. Kristoffersen folgt knapp dahinter, Rassat hält den Anschluss. Manuel Feller fährt beherzt, leistet sich im Mittelteil aber einen kleinen Fehler. Der Tiroler belegt nach Lauf 1 Rang 7. Fabio Gstrein liegt auf Platz 12, Marco Schwarz auf Position 15.
Feller mit mutigem ersten Lauf
Feller zeigt auf dem steilen Zielhang großen Einsatz. Sein Material greift besser als in den Rennen zuvor. Trainer Marko Pfeifer lobt die Linie und das Timing. Auch Schwarz findet wieder mehr Rhythmus, bleibt aber etwas zu verhalten. Gstrein verliert auf den letzten Toren an Zeit. Dennoch schaffen alle 3 Österreicher die Qualifikation für den Finaldurchgang.
Zweiter Durchgang mit Nervenprobe
Im Finale greifen die Norweger erneut an. McGrath übernimmt vorerst die Führung. Kristoffersen riskiert alles, verliert aber im unteren Abschnitt 2 Zehntel. Dann kommt Rassat. Der Franzose zeigt eine fast perfekte Fahrt, nimmt McGrath noch 18 Hundertstel ab. Feller attackiert mutig, verliert jedoch im Steilhang entscheidende Hundertstel. Mit Rang 5 ist er dennoch bester Österreicher. Gstrein beendet das Rennen als Zwölfter, Schwarz wird 13.
ÖSV mit Aufwärtstendenz
Nach den schwierigen Wochen präsentiert sich das ÖSV-Team geschlossen stark. 3 Läufer in den Top 15 geben Anlass zur Hoffnung. Feller wirkt fokussiert, Gstrein stabil, Schwarz kämpferisch.