Weltmeister rechnet mit Alaba ab: "Hat nicht das Niveau für Real"
- Alabas Situation bei Real Madrid
- Christophe Dugarry: Zweifel an Alabas Leistungsfähigkeit
- David Alaba: Vertrag bei Real Madrid läuft aus
Österreichs Nationalkicker David Alaba steht international weiter in der Kritik. Bei seinem Stammclub Real Madrid ist der Wiener verletzungsbedingt schwer angezählt. Jetzt lässt der französische Weltmeister Christophe Dugarry mit einer Aussage zum Austro-Teamkapitän aufhorchen. Seine Meinung hat in Frankreich nach wie vor Gewicht und seine jüngsten Aussagen sorgen in Madrid wie in Wien für Diskussionen.
Alabas Situation bei Real Madrid
David Alaba steht seit Sommer 2021 bei Real Madrid unter Vertrag, nachdem er ablösefrei vom FC Bayern München gekommen ist. Gleich in seiner ersten Saison feierte er den Gewinn der Champions League und etablierte sich zunächst als Abwehrchef.
Seit seinem Kreuzbandriss im Dezember 2023 kämpft Alaba jedoch immer wieder mit körperlichen Rückschlägen. Aktuell steht er zwar wieder im Kader, kommt aber nur äußerst unregelmäßig zum Einsatz. Beim 1:0-Sieg gegen Benfica Lissabon in der Champions League blieb er auf der Bank, vier Tage später spielte er bei der 1:2-Niederlage gegen Osasuna über die volle Distanz.
Christophe Dugarry: Zweifel an Alabas Leistungsfähigkeit
Der französische Weltmeister Christophe Dugarry äußert sich jetzt ungewöhnlich kritisch über David Alaba. Dugarry stand 1998 im französischen Kader, der im eigenen Land den Weltmeistertitel gewann. Für Girondins Bordeaux absolvierte er 324 Spiele, dazu ein halbes Jahr beim FC Barcelona.
Im Podcast „Rothen s’enflamme“ von RMC Sport findet Dugarry ungewöhnlich harte Worte. Der ÖFB-Teamkapitän habe „nicht das erforderliche Niveau“, um bei Real Madrid eine zentrale Rolle zu spielen. „Alaba ist oft verletzt und spielt nur alle drei Monate“, so der ehemalige Stürmer. Für ihn steht fest: Der 33-jährige Wiener kann den hohen Ansprüchen des spanischen Rekordmeisters nicht mehr gerecht werden.
David Alaba: Vertrag bei Real Madrid läuft aus
Real Madrid hat entschieden, den auslaufenden Vertrag mit dem Österreicher im Sommer nicht zu verlängern. Damit dürfte sich die erfolgreiche, aber von Verletzungen geprägte Zeit Alabas bei den „Königlichen“ dem Ende zuneigen.
Je näher der Abschied rückt, desto mehr wächst das mediale Interesse aus dem Ausland: Clubs aus Saudi-Arabien werden als mögliche neue Station genannt. Ein offizielles Angebot wird von Alabas Management dementiert. Auch Spekulationen über eine Rückkehr nach Deutschland oder andere Optionen in Europa oder Übersee halten sich vehement. Eine endgültige Entscheidung steht weiter aus.