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Skispringerin Chiara Kreuzer während der Qualifikation für den Heimweltcup in Villach
Skispringerin Chiara Kreuzer beendet ihre Saison vorzeitig.
Skispringerin Chiara Kreuzer beendet ihre Saison vorzeitig.
APA-Images / Action Press / FIS

Seuchensaison: ÖSV-Springerin hört auf

25.02.2026 um 15:51, Marcel Toifl
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ÖSV-Skispringerin Chiara Kreuzer hat ihre Saison beendet. Als Gründe nennt sie mentale Schwierigkeiten und persönliche Herausforderungen.

Chiara Kreuzer beendet ihre Saison vorzeitig. Die 28-jährige Skispringerin aus dem Pongau wird beim Heimweltcup in Hinzenbach nicht antreten und auch in den verbleibenden Wettkämpfen des Winters fehlen. Der Österreichische Skiverband hat die Entscheidung am Mittwoch offiziell bestätigt.

Entscheidung und Ankündigung

Für den Bewerb in Hinzenbach nominiert der ÖSV Lisa Eder, Sophie Kothbauer, Julia Mühlbacher und Hannah Wiegele. Chiara Kreuzer fehlt. In der Mitteilung des Verbands heißt es, die vergangenen Monate seien für sie „sowohl an der Schanze als auch abseits davon, körperlich wie mental, äußerst fordernd“ gewesen. Diese Phase habe ihr „zeitweise die nötige Unbeschwertheit im Wettkampf genommen“.

„Die Entscheidung, die Saison vorzeitig zu beenden, war ein Prozess über mehrere Wochen“, wird Kreuzer zitiert. „Mit der Zeit und durch alles, was auf und neben der Schanze passiert ist, habe ich gemerkt, dass mir der Sport nicht mehr so guttut, wie er es sollte. Ich habe gespürt, dass es im Moment nicht das ist, was ich brauche, damit es mir wieder besser geht.“

Gründe und Reaktionen

Auf Instagram beschreibt Kreuzer, wie schwer ihr der Entschluss gefallen ist. „Es gab viele schwierige Momente, Zweifel und Kämpfe, die mir viel Kraft geraubt haben“, schreibt sie. „Neben den sportlichen Rückschlägen spielten auch mentale Herausforderungen und persönliche Gründe eine große Rolle bei diesem Schritt.“ Für die 28-Jährige ist die Pause notwendig. „Ich brauche gerade Zeit für mich, um wieder in Balance zu kommen.“

Trotz des frühen Saisonendes betont die Salzburgerin, dass dies kein Abschied vom Sport ist. „Dieses Saisonende ist kein Abschied vom Skispringen und sicherlich nicht das Ende“, erklärt sie. „Ich weiß, dass das noch nicht alles war, und habe nach wie vor Spaß an dem, was ich tue.“

Ausblick und nächste Schritte

Chiara Kreuzer richtet ihren Blick bereits auf die Zukunft. „Ich mache gerade sehr viel für mich und schaue, dass es mir wieder besser geht“, sagt sie. „Ich will zurück zu mir und zu meiner alten Stärke finden.“ Die ÖSV-Athletin legt den Fokus nun auf einen nachhaltigen Trainingsaufbau und möchte körperlich wie mental neue Energie sammeln. Ihr Ziel ist klar: „Ich freue mich darauf, wieder zurückzukommen und bin motiviert für das, was kommt.“

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