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Spaniens Pedro Porro im Zweikampf mit Marcel Sabitzer
Vorentscheidung per Kopf: Rechtsverteidiger Pedro Porro nutzt eine Maßflanke von Alex Baena und stellt auf 2:0 für Spanien.
Vorentscheidung per Kopf: Rechtsverteidiger Pedro Porro nutzt eine Maßflanke von Alex Baena und stellt auf 2:0 für Spanien.
APA-Images / APA / GEORG HOCHMUTH

WM-Duell: Spanien deklassiert Rangnick-Truppe

02.07.2026 um 22:58, Marcel Toifl
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Österreich verliert gegen Spanien im Duell des WM-Sechzentelfinales mit 0:3. Die Rangnick-Elf präsentiert sich chancenlos gegen die "Furja Roja".

Im Sechzehntelfinal-Duell im SoFi Stadium von Los Angeles musste sich die österreichische Nationalmannschaft einer spielerisch brillanten Furia Roja geschlagen geben. Am Ende spiegelte das deutliche Ergebnis von Österreich gegen Spanien mit 0:3 die drückende Überlegenheit der Iberer wider. Das Team von Ralf Rangnick warf kollektiv alles in die Waagschale und kämpfte bis zum Umfallen, doch in der Schlussphase ging den tapferen ÖFB-Kickern endgültig die Luft aus. Während Spanien ins Achtelfinale einzieht, ist das erste WM-Abenteuer der Österreicher seit über vier Jahrzehnten nach vier Partien vorbei.

Spanien untermauerte damit eindrucksvoll seine Rolle als Topfavorit auf den WM-Titel und wartet nun auf den Sieger des Nachbarschaftsduells zwischen Portugal und Kroatien.

Erste Halbzeit: Schlager hält die Null, bis Oyarzabal trifft

Die Spanier übernahmen von Beginn an das Kommando und schnürten das ÖFB-Team tief in der eigenen Hälfte ein. Dass es lange beim Unentschieden blieb, war vor allem Keeper Alexander Schlager zu verdanken, der zur absoluten Lebensversicherung avancierte. Nach einer knappen halben Stunde rettete Stefan Posch zunächst in höchster Not gegen Dani Olmo (29.), ehe der VAR den Österreichern zur Seite sprang: Ein Treffer von Marc Cucurella wurde wegen eines vorangegangenen Offensivfouls von Cubarsí an Schlager richtigerweise aberkannt (30.).

In der 37. Minute war der Bann jedoch gebrochen. Nach einer scharfen Hereingabe von Cucurella entwischte Mikel Oyarzabal der ÖFB-Zentrale am Elfmeterpunkt und schob eiskalt zum verdienten 1:0 für Spanien ein. Kurz vor dem Pausenpfiff wuchs Schlager bei einer sensationellen Doppelchance gegen Alex Baena und Lamine Yamal (45.+2) noch einmal über sich hinaus und verhinderte einen höheren Rückstand.

Porro per Kopf und die offensive All-In-Taktik von Rangnick

Nach dem Seitenwechsel versuchte Rangnick mit der Einwechslung von Florian Grillitsch und Carney Chukwuemeka neue Stabilität in die Zentrale zu bringen. Spanien blieb jedoch feldüberlegen. In der 60. Minute ging das ÖFB-Team volles Risiko: Sasa Kalajdžić und Marko Arnautović kamen für die Offensive. Nur eine Minute später hatte der reingeworfene Kalajdžić per Kopf die Riesenchance zum Ausgleich, setzte den Ball aber haarscharf über die Latte.

Mitten in dieser Drangphase setzten die Spanier den bitteren Nadelstich. Nach einem Belagerungszustand im österreichischen Strafraum flankte Baena von links, und der heransprintende Rechtsverteidiger Pedro Porro wuchtete den Ball in der 66. Minute per Kopf zum 2:0 in die Maschen. Österreich steckte nicht auf, eine sehenswerte Kombination über Arnautović und Chukwuemeka (80.) verfehlte das spanische Gehäuse nur knapp.

Oyarzabal macht den Deckel drauf – Achtelfinal-Gegner wartet

In den Schlussminuten war der Widerstand der Österreicher endgültig gebrochen. Nachdem David Alaba in der 85. Minute noch für seinen bereits geschlagenen Torhüter auf der Linie gegen Yamal retten konnte, machte die Furia Roja kurz darauf alles klar. Erneut war es eine Cucurella-Flanke von der linken Seite, die den völlig freistehenden Oyarzabal fand. Der Angreifer schnürte in der 89. Minute seelenruhig seinen Doppelpack zum 3:0-Endstand.

Trotz der deutlichen Niederlage verabschiedete sich das Nationalteam erhobenen Hauptes von der Weltbühne. Für Spanien geht die Reise im Achtelfinale weiter. Dort treffen die Iberer auf den Gewinner des traditionsreichen Duells zwischen Portugal und Kroatien, bei dem sich die Altstars Cristiano Ronaldo und Luka Modrić im direkten Schlagabtausch gegenüberstehen.

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