WM-Kracher: Diese Elf soll Spanien schlagen
Für das historische WM-Sechzehntelfinale wurden die offiziellen Startformationen der beiden Teams fixiert. Beim Blick auf die Aufstellungen von Spanien und Österreich wird deutlich, dass beide Trainer auf eine klare, strukturierte Marschroute setzen. Während die Iberer in ihrem gewohnten, spielstarken 4-1-2-3-System auflaufen, schickt Rangnick das ÖFB-Team in einer taktisch kompakten 4-2-3-1-Formation auf den Rasen, um den Spielfluss des Europameisters frühzeitig zu stören.
Die offizielle Aufstellung der spanischen Nationalmannschaft
Spaniens Coach Luis de la Fuente vertraut auf seine bewährte Achse und lässt trotz der jüngsten Verletzungssorgen eine absolute Starmannschaft auflaufen. Im Tor steht wie gewohnt Unai Simón. Die Viererkette wird durch Youngster Pau Cubarsí und Routinier Aymeric Laporte im Zentrum gebildet, während Pedro Porro und Marc Cucurella die Außenbahnen besetzen. Im Mittelfeld zieht Rodri als Solosechs die Fäden, flankiert von Alex Baena (der das Team als Kapitän aufs Feld führt) und Pedri. Die Sturmreihe verspricht mit Dani Olmo, Mikel Oyarzabal und dem flinken Lamine Yamal enorme Torgefahr.
| Position | Spieler (Spanien) | Rückennummer |
|---|---|---|
| Torhüter | Unai Simón | 23 |
| Verteidigung | Pedro Porro, Aymeric Laporte, Pau Cubarsí, Marc Cucurella | 12, 14, 22, 24 |
| Mittelfeld | Alex Baena (C), Rodri, Pedri | 15, 16, 20 |
| Sturm | Dani Olmo, Lamine Yamal, Mikel Oyarzabal | 10, 19, 21 |
Die offizielle Aufstellung der österreichischen Nationalelf
Im Lager des ÖFB setzt Ralf Rangnick im Tor auf Alexander Schlager. Die Innenverteidigung verspricht absolute internationale Klasse: Kevin Danso bildet gemeinsam mit David Alaba das Abwehrzentrum, wobei Stefan Posch als Kapitän die rechte Abwehrseite übernimmt. Im defensiven Mittelfeld agieren Xaver Schlager und Nicolas Seiwald als aggressive Defensiv-Zentrale. Die offensive Dreierkette hinter Solospitze Michael Gregoritsch ist extrem variabel gestaltet: Marcel Sabitzer, Romano Schmid, Konrad Laimer und Toptalent Paul Wanner sollen für kreative Umschaltmomente sorgen.
| Position | Spieler (Österreich) | Rückennummer |
|---|---|---|
| Torhüter | Alexander Schlager | 1 |
| Verteidigung | Kevin Danso, Stefan Posch (C), David Alaba | 3, 5, 8 |
| Mittelfeld | Xaver Schlager, Nicolas Seiwald, Marcel Sabitzer, Romano Schmid, Konrad Laimer, Paul Wanner | 4, 6, 9, 18, 20, 24 |
| Sturm | Michael Gregoritsch | 11 |
Die Ersatzbänke und taktischen Optionen
Sollte die Partie in die Schlussphase gehen, verfügen beide Trainer über hochkarätige Joker. Auf der spanischen Bank lauern unter anderem Gavi, Mikel Merino, Fabián Ruiz sowie die Offensivkräfte Ferran Torres und Nico Williams, der trotz seiner Adduktorenprobleme zumindest im Kader steht. Rangnick hält für die Schlussphase namhafte Offensiv-Power zurück: Neben Routinier Marko Arnautovic stehen auch der physisch starke Saša Kalajdžić und Patrick Wimmer als hocheffiziente Optionen für den Angriff bereit. In der Hinterhand warten zudem Defensivspezialisten wie Philipp Lienhart, Philipp Mwene und Marco Friedl.
Mit dieser defensiv kompakten und lauffreudigen Aufstellung will Österreich gegen Spanien den Favoriten im Mittelfeld spiegeln und über schnelle Tempogegenstöße die Überraschung erzwingen.