WM 2026: Österreich erleidet nächsten Schock
Die Hoffnungen der österreichischen Nationalmannschaft auf das Achtelfinale der Weltmeisterschaft 2026 haben einen herben Dämpfer erlitten. In der 66. Spielminute schlägt die Furia Roja im SoFi Stadium erneut eiskalt zu. Nach einer Phase drückender Dominanz belohnten sich die Iberer mit dem Treffer zum 2:0. Ein wuchtiges Tor von Pedro Porro brachte Spanien endgültig auf die Siegerstraße.
Unmittelbar nach dem Einschlag kam eine verordnete Trinkpause für das sichtlich erschöpfte Team von Ralf Rangnick wie gerufen, um sich für die verbleibende Schlussphase neu zu sortieren.
Belagerungszustand im ÖFB-Sechzehner
Dem Treffer war eine regelrechte Belagerung des österreichischen Strafraums vorausgegangen. Die Österreicher bekamen die spielfreudigen Spanier in dieser Phase einfach nicht mehr gestoppt. Zunächst versuchten es Dani Olmo und Marc Cucurella aus der Distanz, doch ihre Schussversuche konnten von den aufopferungsvoll kämpfenden ÖFB-Verteidigern im letzten Moment geblockt werden. Der Ball blieb jedoch wie ein Magnet in den Reihen der Furia Roja, die den Druck im Sekundentakt erhöhte und die Kugel geschickt um den österreichischen Sechzehner zirkulieren ließ.
Wuchtiger Kopfball: Porro sprintet allen davon
Der entscheidende Geniestreich gelang schließlich Alex Baena. Der spanische Kapitän setzte sich auf der linken Außenbahn mit einem unwiderstehlichen Dribbling durch und verschaffte sich den nötigen Platz für eine präzise Flanke. In der Mitte schaltete Pedro Porro den Turbo ein: Der Rechtsverteidiger sprintete mit gewaltigem Tempo aus dem Rückraum in das Zentrum, entwischte der österreichischen Bewachung und donnerte den Ball mit der Stirn unhaltbar in die Maschen. ÖFB-Keeper Alexander Schlager war bei diesem wuchtigen Kopfball-Aufsetzer absolut chancenlos. Durch das verdiente Tor von Pedro Porro untermauerte der Favorit seine spielerische Klasse.
Trinkpause bringt Österreich kurze Verschnaufpause
Direkt nach dem spanischen Jubelsturm pfiff der Unparteiische zur zweiten offiziellen Trinkpause der Partie. Den Österreichern kam diese kurze Verschnaufpause mehr als gelegen, um überhaupt wieder zu Atem zu kommen. Spanien agierte zu diesem Zeitpunkt derart drückend überlegen, dass es auf dem Rasen dringend neue taktische Inputs von Teamchef Ralf Rangnick brauchte, um ein drohendes Debakel in den letzten zwanzig Minuten zu verhindern und vielleicht doch noch irgendwie den Anschlusstreffer zu erzwingen.