"Großer Schmerz": Ambros trauert um Weggefährten
Große Trauer in der österreichischen Musikszene. Der langjährige Manager und Produzent Peter Fröstl ist kurz vor Weihnachten mit 65 Jahren gestorben. Er gilt als prägende Figur des Austropop. Nun verabschiedet sich Wolfgang Ambros öffentlich von seinem engen Wegbegleiter.
Abschied von einem Begleiter
Die Nachricht vom Tod erreicht die Öffentlichkeit erst im Jänner. Fröstl stirbt nach Angaben aus dem Umfeld überraschend. Er arbeitet über Jahrzehnte mit den wichtigsten Künstlerinnen und Künstlern des Landes zusammen. Seine Karriere beginnt in den späten 1970er-Jahren, als er erste Produktionen für heimische Rock- und Popacts betreut.
In der Branche gilt Fröstl als verlässlich, unaufgeregt, loyal. Viele Musiker schätzen ihn als ruhigen Vermittler hinter der Bühne. Für zahlreiche Alben verantwortet er die Produktion, für viele Karrieren die Struktur. Sein Name steht in den Booklets der bekanntesten Austropop-Platten.
Die Worte von Wolfgang Ambros
Wolfgang Ambros reagiert mit einem emotionalen Posting. Auf Instagram schreibt er, dass es Zeit gebraucht hat, Worte zu finden. Die Nachricht habe ihn wie ein Schlag getroffen. „Der Peter war 40 Jahre lang mein enger Wegbegleiter“, erklärt Ambros. „In diesen über 40 Jahren hat er sich um alles gekümmert, was mit meinem Musikmachen zu tun hatte, und weit darüber hinaus.“
Ambros beschreibt Fröstl als Manager, Freund und unverzichtbaren Teil seines Teams. Er schreibt weiter: „Es wird weitergehen, aber im Moment ist da nur großer Schmerz. Peter, ich werde immer an dich denken.“ Die Worte zeigen Nähe, die über das Berufliche hinausgeht.
Eine Figur des Austropop
Peter Fröstl betreut im Lauf seiner Karriere zahlreiche Musikerinnen und Musiker, darunter Konstantin Wecker, Stefanie Werger, Georg Danzer und Rainhard Fendrich.