Perrys Tod: Mutter erhebt schwere Vorwürfe gegen Assistenten
Inhalt
- Matthew Perrys Mutter erhebt schwere Vorwürfe
- Matthew Perry und Kenneth Iwamasa kannten sich seit 25 Jahren
- „Ketamin-Queen“ im Fall Matthew Perry verurteilt
- Medienhubschrauber kreisten über dem Anwesen von Matthew Perry
Der plötzliche Tod von „Friends“-Star Matthew Perry erschütterte im Oktober 2023 Millionen Fans weltweit. Der Schauspieler, der als Chandler Bing Kultstatus erreichte, wurde leblos in seinem Whirlpool in Los Angeles gefunden. Später stellte ein Gerichtsmediziner fest, dass Matthew Perry an den „akuten Auswirkungen von Ketamin“ gestorben war.
Der Schauspieler hatte jahrelang offen über seine schwere Drogensucht gesprochen und sich zuletzt sogar unter ärztlicher Aufsicht einer Ketamin-Therapie gegen Depressionen und Angstzustände unterzogen. Laut Ermittlungen soll sich Matthew Perry jedoch zusätzlich immer größere Mengen der Droge außerhalb ärztlicher Verordnungen beschafft haben.
Matthew Perrys Mutter erhebt schwere Vorwürfe
Jetzt sorgt ein emotionaler Auftritt von Suzanne Morrison (82), der Mutter von Matthew Perry, vor Gericht für Aufsehen. Bei der Strafmaßverkündung gegen Perrys ehemaligen Assistenten Kenneth Iwamasa (61) erhob sie schwere Vorwürfe gegen den langjährigen Vertrauten ihres Sohnes.
Unter Tränen erklärte sie, ihre Familie habe „einem Mann ohne Gewissen vertraut“. Besonders schockierend: Iwamasa habe sich bei der Beerdigung von Matthew Perry als Retter dargestellt. „Er bestand darauf, bei Matthews Beerdigung zu sprechen“, sagte Morrison laut US-Medien. Dabei habe er sich an die Familie geklammert, „als wäre er der Gute gewesen“.
Matthew Perry und Kenneth Iwamasa kannten sich seit 25 Jahren
Matthew Perry und Kenneth Iwamasa verband eine jahrzehntelange Beziehung. Die beiden kannten sich seit rund 25 Jahren, der Assistent galt als enger Vertrauter des Schauspielers. Laut Perrys Mutter hätte Iwamasa ihren Sohn eigentlich im Kampf gegen die Sucht unterstützen und beschützen sollen.
Stattdessen soll er laut Ermittlungen dabei geholfen haben, immer neue Ketamin-Quellen für Matthew Perry zu organisieren und dem Schauspieler die Droge sogar selbst injiziert haben.
„Ketamin-Queen“ im Fall Matthew Perry verurteilt
Auch die mutmaßliche Dealerin Jasveen Sangha (42), die in US-Medien als „Ketamin-Queen“ bezeichnet wird, wurde inzwischen verurteilt. Sie erhielt im April eine Haftstrafe von 15 Jahren Bundesgefängnis, weil sie Matthew Perry mit der tödlichen Droge versorgt haben soll.
Das Strafmaß gegen Kenneth Iwamasa soll am 27. Mai verkündet werden.
Medienhubschrauber kreisten über dem Anwesen von Matthew Perry
Besonders emotional schilderte Perrys Mutter schließlich die Nacht, in der Matthew Perry starb. Während sie versuchte, den leblosen Körper ihres Sohnes mit einer Decke zu bedecken, hätten Medienhubschrauber bereits über dem Anwesen gekreist.
„Sie wollten einen Blick auf meinen toten kleinen Jungen erhaschen“, sagte Suzanne Morrison erschüttert vor Gericht.