Erstmals: Schnaderbeck macht Schock-Diagnose öffentlich
Inhalt
- Viktoria Schnaderbeck macht die Diagnose ihrer Tochter öffentlich
- Tochter von Viktoria Schnaderbeck hat den seltenen Gendefekt Dup15q
- Viktoria Schnaderbeck: „Wir sind unbeschreiblich stolz auf unsere Tochter“
- Viktoria Schnaderbeck appelliert nach der Diagnose ihrer Tochter
Viktoria Schnaderbeck macht die Diagnose ihrer Tochter Emilie erstmals öffentlich. Die ehemalige ÖFB-Kapitänin und heutige ORF-Expertin spricht gemeinsam mit ihrer Ehefrau Anna über den seltenen Gendefekt Dup15q, der das Leben ihrer Familie von einem Tag auf den anderen verändert hat. Mit einem emotionalen Instagram-Posting möchte Viktoria Schnaderbeck anderen betroffenen Familien Mut machen und auf die Herausforderungen aufmerksam machen, mit denen sie seit der Diagnose lebt.
Viktoria Schnaderbeck macht die Diagnose ihrer Tochter öffentlich
Der 7. Oktober 2025 wird Viktoria Schnaderbeck und ihre Familie für immer begleiten. Im LKH Graz erhielten sie die Nachricht, warum sich ihre Tochter Emilie anders entwickelt als andere Kinder.
„Diesen Moment in Worte zu fassen ist unmöglich“, schreiben Schnaderbeck und ihre Ehefrau. Während sie versuchten, die Informationen der Ärzte zu verstehen, sei ihre Welt innerlich zusammengebrochen.
„Noch heute füllen sich unsere Augen mit Tränen, wenn wir diese Zeilen auf dem Handy eintippen. Ein Moment, der unser Leben für immer änderte.“
Tochter von Viktoria Schnaderbeck hat den seltenen Gendefekt Dup15q
Bei der Tochter von Viktoria Schnaderbeck wurde das seltene Dup15q-Syndrom diagnostiziert. Dabei handelt es sich um eine genetische Entwicklungsstörung, die unter anderem mit Entwicklungsverzögerungen, Symptomen aus dem Autismusspektrum, Sprachstörungen sowie einem erhöhten Epilepsierisiko verbunden sein kann. Wie stark Kinder betroffen sind, ist unterschiedlich.
Für Viktoria Schnaderbeck begann damit eine Zeit voller Fragen, Sorgen und neuer Herausforderungen.
Viktoria Schnaderbeck: „Wir sind unbeschreiblich stolz auf unsere Tochter“
Trotz aller Ängste steht für Viktoria Schnaderbeck nur eines im Mittelpunkt: ihre Tochter Emilie.
„Auch wenn unsere Tochter anders ist, hat sie trotzdem ihre eigene Persönlichkeit und Stärken und bringt uns so viel Freude. Wir sind unbeschreiblich stolz auf sie“, schreiben die beiden.
Neun Monate nach der Diagnose habe sich ihr Blick auf das Leben grundlegend verändert.
„Kein Erfolg, kein Job, keine Auszeichnung dieser Welt ist auch nur annähernd so wichtig wie das Wohlbefinden unserer Familie und unserer Tochter.“
Viktoria Schnaderbeck appelliert nach der Diagnose ihrer Tochter
Mit ihrer Offenheit möchte Viktoria Schnaderbeck anderen Familien Mut machen. Gleichzeitig richtet sie einen eindringlichen Appell an Politik und Gesellschaft.
Familien mit Kindern mit Behinderung seien auf Zeit, finanzielle Unterstützung, Fachkräfte und Hilfsmittel angewiesen. Die Sorge, dass diese Ressourcen künftig eingeschränkt werden könnten, bereite ihr große Angst.
Deshalb setzt sich Viktoria Schnaderbeck für mehr Inklusion, mehr Unterstützung und mehr Verständnis für Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen ein.
Trotz aller Sorgen blickt die Familie nach vorne. „Wir vertrauen auf das, was vor uns liegt. Trotz all unserer Sorgen, Unsicherheiten, Zweifel und Ängste glauben wir stark daran, dass alles gut werden wird.“