Sánchez von Yogalehrerin verklagt: "Schwerer emotionalen Schaden"
Inhalt
- Lauren Sánchez: Das steckt hinter der Klage
- Lauren Sánchez weist Klage zurück
- Klage gegen Lauren Sánchez: Aktueller Stand im Kinderbuch-Streit
Lauren Sánchez, Ehefrau von Amazon-Gründer Jeff Bezos, steht wegen ihres Kinderbuchs plötzlich vor Gericht. Die frühere Yogalehrerin Alanna Zabel hat Klage gegen Sánchez eingereicht und wirft ihr vor, Ideen für ihr Kinderbuch übernommen zu haben. Im Mittelpunkt des Streits steht das 2024 erschienene Kinderbuch „The Fly Who Flew to Space“. Darin erzählt Lauren Sánchez die Geschichte einer kleinen Fliege, die davon träumt, ins Weltall zu fliegen. Genau diese Idee sorgt nun für juristischen Streit.
Lauren Sánchez: Das steckt hinter der Klage
Die Klägerin Alanna Zabel veröffentlichte bereits 2023 ihr eigenes Kinderbuch „Dharma Kitty Goes to Mars“. In ihrer Geschichte reist eine Katze zum Mars. Laut Klageschrift sollen zentrale Ideen für solche Geschichten schon Jahre zuvor im persönlichen Austausch zwischen Lauren Sánchez und ihrer damaligen Yogalehrerin besprochen worden sein. Zabel behauptet, dass kreative Konzepte aus diesen Gesprächen später im Kinderbuch von Sánchez aufgetaucht seien. Im Kern geht es um das Motiv eines tierischen Helden, der zu einer Mission ins All aufbricht. Konkrete Textstellen oder identische Formulierungen wurden bislang jedoch nicht öffentlich genannt.
In der "Los Angeles Times" spricht Klägerin Alanna Zabel von "Verrat und Diebstahl", der ihr "schweren emotionalen Schaden" zugefügt habe.
Lauren Sánchez weist Klage zurück
Die Anwälte von Lauren Sánchez weisen die Klage wegen des Kinderbuchs entschieden zurück. Nach übereinstimmenden US-Berichten argumentiert die Verteidigung, dass beide Bücher lediglich das allgemeine Motiv einer Reise ins All teilen. Dieses Grundthema sei zu allgemein und deshalb nicht urheberrechtlich geschützt. Lauren Sánchez selbst hat sich bislang nicht ausführlich zu den Vorwürfen geäußert.
Klage gegen Lauren Sánchez: Aktueller Stand im Kinderbuch-Streit
Der Fall liegt nun bei einem Bundesgericht im US-Bundesstaat Kalifornien. Ob es tatsächlich zu einem Prozess kommt oder ob sich die Parteien außergerichtlich einigen, ist derzeit noch offen. Das Gericht muss zunächst prüfen, ob die Klage ausreichend Grundlage hat.