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Philipp HANSA hinter dem Mikrofon im ö3 Studio.
Philipp Hansa erinnerte im Ö3-Wecker an seinen verstorbenen Vater.
Philipp Hansa erinnerte im Ö3-Wecker an seinen verstorbenen Vater.
APA-Images / Andreas Tischler

Emotionale Worte: Philipp Hansa trauert um seinen Vater

08.06.2026 um 10:35, Yunus Emre Kurt
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Mit einer bewegenden Botschaft im Ö3-Wecker hat Radiomoderator Philipp Hansa an seinen verstorbenen Vater erinnert. Seine Worte sorgten Hörern für Gänsehaut.

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Mit einer sehr persönlichen Botschaft hat Ö3-Moderator Philipp Hansa am Montagmorgen viele Hörer berührt. Im Ö3-Wecker sprach der Radiomoderator offen über den Verlust seines Vaters und ließ die Menschen an seiner Trauer teilhaben. 

Über mehrere Minuten erzählte Hansa von den letzten Monaten, den schweren Stunden im Krankenhaus und den Erinnerungen an einen Mann, den er stets liebevoll nur „Dad“ nannte.

Persönliche Worte im Ö3-Wecker

Bereits zu Beginn seiner Ansprache wurde deutlich, wie emotional das Thema für den Moderator ist. „Ich habe mir das gemeinsam mit meiner Familie überlegt“, erklärte Hansa seinen Hörern. Die vergangenen Monate seien für ihn und seine Angehörigen besonders schwierig gewesen. Deshalb habe er sich entschieden, die Geschichte seines Vaters öffentlich zu erzählen. 

Schon nach wenigen Sätzen war hörbar, wie sehr ihn die Erinnerungen bewegten. Mehrmals stockte ihm die Stimme.

Krebs-Erkrankung überschattete letzte Monate

Wie Hansa berichtete, litt sein Vater an Krebs und verbrachte viel Zeit im Krankenhaus. Für den Moderator bedeutete das viele Stunden voller Sorgen und Unsicherheit. Besonders die morgendlichen Blicke aufs Handy seien zu einer Belastung geworden. Immer wieder habe er gehofft, gute Nachrichten zu erhalten. 

Trotz der Krankheit verbinde er mit seinem Vater vor allem positive Erinnerungen. „Wenn ich in diesen Momenten an meinen Dad gedacht habe, dann war da das pure Leben“, sagte Hansa.

„Ein Superheld kann nicht sterben“

Besonders bewegend waren die Erinnerungen an seine Kindheit. Hansa beschrieb seinen Vater als außergewöhnlichen Menschen mit vielen Talenten, zu dem er stets aufgeschaut habe. Lange Zeit sei er überzeugt gewesen, dass sein Vater unbesiegbar sei. 

„Ein Superheld kann nicht sterben“, erklärte der Radiomoderator. Gerade deshalb habe ihn der Anblick seines Vaters im Krankenhaus besonders getroffen.

Ein letzter Brief an den Vater

Als sich der Gesundheitszustand seines Vaters verschlechterte, schrieb Philipp Hansa ihm persönliche Zeilen. Teile davon teilte er nun mit den Hörern. „Ich hätte dir gerne noch viel gezeigt“, richtete er sich dabei direkt an seinen Vater. 

Gleichzeitig zeigte sich Hansa überzeugt, dass Menschen, die so intensiv gelebt haben, niemals ganz verschwinden. Für ihn lebe sein Vater in Erinnerungen, Gedanken und gemeinsamen Momenten weiter.

„Mein größtes Geschenk warst du“

Besonders emotional wurde es, als Hansa über die Bedeutung seines Vaters sprach. „Mein größtes Geschenk warst du“, sagte der Moderator. Er sprach offen über Trauer, Schmerz und den Verlust, machte aber auch deutlich, dass er Trost in den Erinnerungen findet. 

Dabei erwähnte er auch seinen Bruder Paul. „Deine größte Freude wird sein, mir und dem Paul beim Leben zuzuschauen“, sagte Hansa in Richtung seines verstorbenen Vaters.

Zum Abschluss seiner Botschaft erfüllte Philipp Hansa seinem Vater einen besonderen Wunsch. Er spielte dessen Lieblingssong „In the Upper Room“ von Mahalia Jackson.

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