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Johann Lafer nach seiner Chemotherapie bei einem öffentlichen Auftritt.
Johann Lafer zeigt sich nach seiner Chemotherapie wieder mit „roten Bäckchen“. Der TV-Koch hat während der Behandlung zeitweise seinen Geschmackssinn verloren.
Johann Lafer zeigt sich nach seiner Chemotherapie wieder mit „roten Bäckchen“. Der TV-Koch hat während der Behandlung zeitweise seinen Geschmackssinn verloren.
APA-Images / Action Press / Panama Pictures

Johann Lafer nach Chemo: „Verlor meine Kernkompetenz"

14.08.2026 um 12:12, Anna Kirschbaum
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Johann Lafer spricht über eine besonders bittere Folge seiner Chemotherapie. Der TV-Koch verlor zeitweise ausgerechnet seinen Geschmackssinn.

Für einen Spitzenkoch ist es wohl eine der bittersten Folgen einer Behandlung: Johann Lafer hat während seiner Chemotherapie zeitweise seinen Geschmackssinn verloren. „Anfangs verlor ich meine Kernkompetenz, den Geschmack“, sagt der 68-Jährige über die schwierige Zeit. Inzwischen gibt es gute Nachrichten. Lafer fühlt sich deutlich besser und steht sogar wieder selbst am Herd.

Johann Lafer verliert nach Chemo seinen Geschmack

Bei Johann Lafer ist eine Form von Lymphdrüsenkrebs diagnostiziert worden. Nachdem frühere Behandlungen nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben, hat sich der TV-Koch im Jänner 2026 für eine Chemotherapie entschieden.

Die Behandlung hat ihm körperlich einiges abverlangt. Besonders einschneidend war für den Starkoch der zeitweise Verlust seines Geschmackssinns gewesen. Ausgerechnet jene Fähigkeit, die seinen Beruf und sein Leben seit Jahrzehnten prägt, war plötzlich beeinträchtigt.

„Mit meinem ganzen Schicksal sehr gekämpft“

Wie schwer die vergangenen Monate tatsächlich gewesen sind, hat Johann Lafer kürzlich bei der Media Night im Rahmen der internationalen Reitwettbewerbe in Aachen geschildert.

„Ich habe natürlich, wie alle wahrscheinlich in so einer Situation schon mit meinem ganzen Schicksal sehr gekämpft“, sagt der 68-Jährige gegenüber RTL. Mittlerweile blickt Lafer wieder zuversichtlicher nach vorne: „Aber der liebe Gott meint es gut mit mir und ich bin auf einem sehr guten Wege.“

Auch sein körperlicher Zustand hat sich verbessert. „Ich kann sagen, dass es mir wesentlich besser geht“, berichtet der 68-Jährige. Gleichzeitig macht er deutlich: „Natürlich ist so eine Therapie nicht ganz einfach wegzustecken.“

Johann Lafer hat wieder „rote Bäckchen“

Die Veränderung ist für Lafer mittlerweile sogar äußerlich sichtbar. „Ich glaube, man merkt es auch. Ich habe wieder so ein bisschen rote Bäckchen“, sagt der TV-Koch.

Seine Bilanz nach den kräftezehrenden Monaten fällt entsprechend hoffnungsvoll aus: „Es geht weiter aufwärts!“ Von einer vollständigen Genesung ist damit allerdings nicht die Rede.

Nach Chemotherapie steht Lafer wieder am Herd

Besonders deutlich wird die Entwicklung dort, wo Johann Lafer seit Jahrzehnten zu Hause ist: in der Küche. Bei der Media Night in Aachen steht er wieder persönlich am Herd und bewirtet die Gäste.

„Ich bin sehr glücklich, dass ich hier unter diesen tollen Menschen sein darf“, sagt er gegenüber dem WDR. Auch der Kontakt mit den Gästen gibt ihm Kraft: „Dass ich viele, viele Menschen bewirten darf, das tut mir persönlich gut.“

Johann Lafer will jetzt neue Kraft sammeln

Trotz der positiven Entwicklung möchte Johann Lafer nichts überstürzen. Ausgewählte berufliche Termine sind wieder möglich, gleichzeitig steht seine Erholung weiterhin im Vordergrund. Gemeinsam mit seiner Familie plant der 68-Jährige einen längeren Urlaub. 

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