Johann Lafer Krebs ist unheilbar: „Metastasen im ganzen Körper“ – sein letzter großer Traum
- Chemotherapie: Ziel ist Eindämmung
- Keine Prognose: Wie viel Zeit bleibt
- Krisenphase und Belastung
- Trotz Krankheit kämpferisch
Der österreichische TV-Koch Johann Lafer ist schwer krank: Seine Krebserkrankung gilt als unheilbar, wie er jetzt dem Münchner Merkur gegenüber bestätigt. Der 68-Jährige leidet an Lymphdrüsenkrebs, der sich bereits im gesamten Körper ausgebreitet hat. „Ich habe Metastasen im ganzen Körper, da ist alles schwarz“, schildert Lafer.
Die Diagnose hat er zunächst lange für sich behalten. Erst vor wenigen Wochen hat er seine Erkrankung öffentlich gemacht. Inzwischen spricht er offen über seinen Zustand und die Herausforderungen im Alltag.
Chemotherapie: Ziel ist Eindämmung
Der Gesundheitszustand von Johann Lafer hat sich seit der Veröffentlichung dramatisch verändert. Seine Erkrankung gilt als nicht heilbar, die Behandlung konzentriert sich auf Stabilisierung und Kontrolle.
Aktuell unterzieht sich der österreichische Promi-Koch einer intensiven Behandlung. Die Chemotherapie läuft bereits seit Anfang des Jahres, der sechste Zyklus steht kurz bevor. Eine Heilung ist nicht mehr möglich, Ziel der Therapie ist es, das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen.
„Ich stelle mich dieser Aufgabe. Ich muss mich stellen“, sagt der TV-Koch entschlossen. Die Behandlung hinterlässt Spuren: Lafer hat deutlich an Gewicht verloren und seine Haare sind ausgefallen.
Keine Prognose: Wie viel Zeit bleibt
Wie lange Johann Lafer noch zu leben hat, kann ihm kein Arzt genau sagen. Die Prognosen reichen von wenigen Jahren bis hin zu einem deutlich längeren Verlauf. „Das ist unterschiedlich. Ich habe heute von einem gehört, der nur ein Jahr überlebt hat, andere leben noch zehn Jahre gut damit“, erklärt er.
Krisenphase und Belastung
Der Umgang mit der Krankheit fällt ihm aktuell nicht leicht. Derzeit befindet er sich in einer schwierigen Phase. „Am Anfang ging es mir besser damit, gerade bin ich in einer Krisenphase“, sagt er.
Zusätzlich erschwert die aktuelle Hitzewelle seinen Zustand. Die Kombination aus Therapie und hohen Temperaturen stellt eine große körperliche Belastung dar.
Trotz Krankheit kämpferisch
Aufgeben kommt für Johann Lafer nicht infrage. Trotz der Diagnose bleibt er aktiv, nimmt Termine wahr und sucht bewusst den Austausch mit Freunden und Weggefährten.
„Es nützt nichts, immer nur irgendwo in der Ecke zu sitzen. Das ist der falsche Weg“, betont er. Stattdessen wolle er das Beste aus seiner Situation machen.
Ein Ziel hat Johann Lafer weiterhin fest vor Augen: Er möchte das Basislager des Mount Everest im Himalaya besuchen. „Man darf nichts aufschieben“, sagt er.