Wörthersee: Heino gewinnt Gender-Streit
- Heino rechnet auf Instagram mit dem Gendern ab
- Gegenderter Filmtitel bringt Heino auf die Palme
- Anwalt, Ausstiegsdrohung, Rückzieher
- Konzert in Velden und zehn weitere Folgen geplant
Heino legt nach – und wie! Der 87-Jährige hat sich im Streit um den Titel eines Wörthersee-Films durchgesetzt, das Projekt heißt wieder „Die Rettungsschwimmer vom Wörthersee“. Jetzt rechnet der Schlagerstar auf Instagram mit dem Gendern ab.
Heino rechnet auf Instagram mit dem Gendern ab
Klare Worte vom Mann mit der dunklen Brille: „Ich wurde oft als ewig Gestriger bezeichnet, aber ich glaube, ich bin jemand, der sehr bewusst in der Gegenwart lebt. Das Gendern brauchte nie jemand, es wollte nie jemand und es hat unsere schöne, deutsche Sprache verschandelt. Es wird Zeit, dass wir uns für immer von diesem Blödsinn verabschieden.“
Neu ist diese Haltung nicht. Schon vorher hatte Heino unmissverständlich gemacht, wo er steht: „Man muss für seine Überzeugungen einstehen. Gendern ist mit mir nicht zu machen!“
Gegenderter Filmtitel bringt Heino auf die Palme
Im August stand Heino in Kärnten für den Pilotfilm einer geplanten Serie vor der Kamera, er spielt darin sich selbst. Mit dabei sind auch Micaela Schäfer, Julian F. M. Stoeckel, Gabriela Garcia Vargas und Christoph Fälbl. Sogar ein Titelsong von Heino war geplant.
Doch mitten in den Dreharbeiten änderte Regisseurin und Produzentin Stefanie Mayer den Titel in eine gegenderte Fassung. Zunächst hieß es, das sei nur ein Arbeitstitel. Später sollte der fertige Film den Sendern dann aber doch unter diesem Namen angeboten werden.
Anwalt, Ausstiegsdrohung, Rückzieher
Für Heino war damit Schluss mit lustig. Er schaltete einen Anwalt ein und drohte, aus dem Projekt auszusteigen. Sein Anwalt untersagte die Verwendung von Wort- und Bildmaterial, das Heino in der Produktion betrifft. Die Wirkung ließ nicht lange auf sich warten: Wenige Tage später kehrte Mayer zum ursprünglichen Titel zurück, Heinos Auftritt bleibt im Film.
Ganz klein beigeben will die Produzentin aber nicht. Zu „Bild“ sagte Mayer: „Gleichzeitig möchte ich klarstellen, dass ich weiterhin zur gendergerechten Sprache und zu meinen persönlichen Überzeugungen stehe. Aber für mich steht jetzt der Erfolg des Filmprojekts im Vordergrund.“
Konzert in Velden und zehn weitere Folgen geplant
Die Pläne für die Serie sind groß. Gegenüber der „Krone“ erklärte Mayer: „Wir drehen die Pilotserie und suchen danach einen Sender. Ab dem nächsten Jahr sind zehn weitere Folgen geplant. Kärnten soll auch im Sommer wieder zum Filmland werden.“
Und was erwartet die Fans? Mayer verrät: „Heino wird ein Konzert im Schlosshotel Velden geben und natürlich gerettet werden.“