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Schlagersänger Heino mit schwarzer Sonnenbrille. Beim Filmprojekt „Die Rettungsschwimmer:innen vom Wörthersee“ sorgt der Gender-Titel für Streit.
Heino lehnt den gegenderten Titel des Filmprojekts am Wörthersee ab und droht mit Konsequenzen für seinen Auftritt.
Heino lehnt den gegenderten Titel des Filmprojekts am Wörthersee ab und droht mit Konsequenzen für seinen Auftritt.
APA-Images / Action Press / Essler, Christian

Gender-Zoff eskaliert: Heino will Filmprojekt in Kärnten abbrechen

28.08.2026 um 09:57, Jovana Borojevic
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Heino sorgt am Wörthersee für Wirbel: Wegen des gegenderten Filmtitels droht der Schlagerstar mit Drehabbruch und weiteren Konsequenzen.

Bei den Dreharbeiten zur Pilotfolge der Mockumentary „Die Rettungsschwimmer:innen vom Wörthersee“ ist ein Streit um den Filmtitel entbrannt. Schlagerstar Heino lehnt die gegenderte Schreibweise ab und droht nun mit Konsequenzen. Der Sänger macht deutlich, dass der Gender-Zoff am Wörthersee sogar Auswirkungen auf seinen Auftritt haben könnte.

Heino übernimmt Rolle am Wörthersee

Dabei ist Heino bei dem Projekt nicht nur für einen kurzen Auftritt vorgesehen. Der Sänger spielt sich selbst und wurde für eine Szene bereits am Wörthersee vor die Kamera geholt.

Darin gerät Heino mit einem Speedboot in Seenot und wird anschließend von den Rettungsschwimmern gerettet. Beim Dreh einer Partyszene gab der Schlagerstar außerdem das Lied „Holiday am Wörthersee“ zum Besten.

Auch ein Titelsong für das Projekt ist mit Heino geplant. Doch genau der steht wegen des aktuellen Streits inzwischen ebenfalls auf der Kippe.

Darum lehnt Heino den Gender-Titel ab

Der Grund für den Ärger ist der Titel der Mockumentary. Heino soll dem Projekt ursprünglich unter dem Namen „Die Rettungsschwimmer vom Wörthersee“ zugesagt haben. Inzwischen wird jedoch die Variante „Die Rettungsschwimmer:innen vom Wörthersee“ verwendet.

Für Heino ist das ein Problem. „Es ist bekannt, dass ich vom Gendern nichts halte, weil es meiner Meinung nach unsere schöne deutsche Sprache verhunzt“, sagte er gegenüber „Bild“.

Auch gegenüber dem „Kurier“ machte er seine Haltung deutlich: „Sehe keine Notwendigkeit, dass man einen Filmtitel gendern muss – das ist Blödsinn!“

Heino droht mit Drehabbruch

Heinos Manager Helmut Werner soll sich deshalb an Produzentin und Regisseurin Stefanie Mayer gewandt und verlangt haben, wieder den ursprünglichen Titel zu verwenden.

Zunächst soll erklärt worden sein, dass es sich lediglich um einen Arbeitstitel handle. Heino drehte daraufhin seine geplante Rettungsszene. Als die gegenderte Variante später jedoch erneut in schriftlichen Tagesplanungen auftauchte, kochte der Streit wieder hoch.

Heino droht mit Konsequenzen: Bleibt der gegenderte Titel bestehen, wolle er für weitere Szenen möglicherweise nicht mehr zur Verfügung stehen. Auch seine bereits gedrehte Szene solle dann nicht im fertigen Film verwendet werden.

Und damit nicht genug: Auch den geplanten Titelsong wolle Heino dann nicht einsingen. „Wir haben der Produzentin noch einmal unmissverständlich klargemacht, dass ich den gegenderten Filmtitel so nicht akzeptieren werde, weil ich das Gendern ablehne“, sagte Heino.

Produzentin Stefanie Mayer verteidigt Gender-Titel

Produzentin und Regisseurin Stefanie Mayer verteidigte die Änderung hingegen. Sie verwies darauf, dass in ihrem Film Frauen und queere Menschen mitspielen.

„Ich verstehe Heinos Meinung, aber in meinem Film spielen auch Frauen und queere Menschen mit. Deshalb habe ich den Titel geändert“, erklärte Mayer gegenüber „Bild“.

Wie „Die Rettungsschwimmer:innen vom Wörthersee“ am Ende tatsächlich heißen werden, ist offenbar noch nicht entschieden. Mayer ließ offen, für welchen endgültigen Titel sie sich entscheiden wird.

Diese Promis spielen bei den Rettungsschwimmern mit

Neben Heino stehen noch weitere bekannte Namen für das Projekt vor der Kamera. Micaela Schäfer übernimmt die Rolle einer Rettungsschwimmerin und war beim Abschlussdreh in einer Partyszene zu sehen.

Auch Nik P. hätte eigentlich mitspielen sollen. Der Schlagerstar war für die Rolle des Bürgermeisters vorgesehen, musste seinen Auftritt allerdings kurzfristig absagen.

Für ihn sprang Heli Brunner, Frontmann der Band Meilenstein, ein. Für den Musiker war es seine erste Schauspielrolle. Produzentin Stefanie Mayer hofft nun, dass aus der Pilotfolge später tatsächlich eine ganze Serie wird.

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