König Charles allein in der Karibik: Wo ist Königin Camilla?
- Camilla stößt in Antigua und Barbuda dazu
- Das steckt hinter Camillas Flugangst
- Charles spricht über Sklaverei auf den Bahamas
Königin Camilla fehlt zum Auftakt der neuntägigen Karibikreise von König Charles III.: Die ersten beiden Stationen, die Bahamas und Guyana, bestreitet der Monarch allein. Seine Frau stößt erst für den letzten Teil in Antigua und Barbuda zu ihm.
Camilla stößt in Antigua und Barbuda dazu
Wer bei den Terminen auf den Bahamas und in Guyana nach Camilla Ausschau hält, sucht vergeblich. König Charles III. absolviert die ersten Stationen seiner Karibikreise im Alleingang.
In Antigua und Barbuda ist Camilla dann wieder an der Seite ihres Mannes: Vom 1. bis 4. November findet dort das Commonwealth-Regierungscheftreffen statt, an dem beide gemeinsam teilnehmen.
Das steckt hinter Camillas Flugangst
Für Camilla hat die spätere Anreise einen praktischen Vorteil: Ihr bleiben nur Hin- und Rückflug. Die zusätzlichen Flüge zwischen den Karibikstaaten, möglicherweise in kleineren Maschinen, fallen für sie weg.
Dass Camilla nicht gerne fliegt, ist kein Geheimnis. Im Jänner 2018 sprach sie in der ITV-Sendung „This Morning“ mit den Therapeuten The Speakmans darüber. Im selben Jahr bestätigte ein Sprecher von Clarence House: „Die Herzogin fliegt nicht gerne, aber ich denke, manchmal muss sie sich dieser Angst stellen.“
Charles spricht über Sklaverei auf den Bahamas
Während Camilla noch fehlt, sorgte Charles zum Auftakt der Reise mit einer Rede über die Sklaverei in der britischen Kolonialzeit für Aufmerksamkeit. Im Clifford Park in Nassau sagte er, es sei nur recht und billig, „das große Leid und die Ungerechtigkeiten der Vergangenheit auf diesen Inseln und darüber hinaus anzuerkennen“. Eine Entschuldigung blieb jedoch aus.
Karibische Staaten fordern seit Jahren eine Aufarbeitung der britischen Rolle im Sklavenhandel sowie Wiedergutmachung. Laut der Nachrichtenagentur PA demonstrierte eine kleine Gruppe nahe dem Park, auf Plakaten stand „Zahlt uns, was ihr uns schuldet“.