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Im Herbst 2026 können angepasste Impfstoffe gegen die Varianten LP.8.1 und XFG eingesetzt werden.
Österreich empfiehlt die COVID-Impfung allgemein ab zwölf Jahren, besonders für Menschen ab 60 und Risikogruppen.
Österreich empfiehlt die COVID-Impfung allgemein ab zwölf Jahren, besonders für Menschen ab 60 und Risikogruppen.
r.classen / Shutterstock.com

Corona-Impfung 2026: Das ist jetzt neu

30.10.2026 um 08:53, Yunus Emre Kurt
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Für den Herbst 2026 stehen angepasste COVID-Impfstoffe bereit. Wer die Impfung besonders empfohlen bekommt und wie die Corona-Lage derzeit aussieht.

Mit dem Herbst rückt auch die COVID-19-Impfung wieder stärker in den Fokus. Österreich hat seinen Impfplan für die Saison 2026/27 aktualisiert und setzt auf an die derzeit zirkulierenden Viruslinien angepasste Impfstoffe. Eine starke Corona-Welle zeigen die jüngsten verfügbaren Daten derzeit zwar nicht. Besonders ältere Menschen und Personen mit erhöhtem Risiko sollen ihren Impfschutz dennoch überprüfen.

​Für wen die COVID-Impfung empfohlen wird

Nach dem aktuellen österreichischen Impfplan wird die COVID-19-Impfung allgemein ab dem vollendeten zwölften Lebensjahr empfohlen, wenn das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs reduziert werden soll.

Besonders empfohlen ist sie für Personen ab 60 Jahren und Menschen mit erhöhtem Risiko. Dazu zählen unter anderem Personen mit bestimmten chronischen Erkrankungen, Schwangere, Menschen mit geschwächtem Immunsystem sowie Bewohnerinnen und Bewohner von Gemeinschaftseinrichtungen.

Der Impfstoff selbst steht in Österreich unabhängig vom Versicherungsstatus kostenlos zur Verfügung. Auch die Verabreichung ist für die meisten Versicherten kostenlos. Der bevorzugte Zeitraum für die Impfung liegt im Spätsommer beziehungsweise Herbst.

​Diese Impfstoffe werden 2026 eingesetzt

Für die Saison 2026/27 stehen erneut angepasste Impfstoffe bereit. In Österreich können im Herbst Präparate verwendet werden, die gegen die Viruslinien LP.8.1 oder XFG gerichtet sind.

Das Gesundheitsministerium hat dazu auch aktualisierte Gebrauchsinformationen veröffentlicht. Zu den verfügbaren Variantenformulierungen zählen unter anderem entsprechende Versionen von Comirnaty sowie weitere zugelassene Präparate.

International wird zudem bereits an kombinierten Lösungen gearbeitet. Der Impfstoff mCombriax erhielt im April 2026 eine EU-Zulassung für Personen ab 50 Jahren und kombiniert Schutz gegen Influenza und COVID-19. Eine EU-Zulassung bedeutet allerdings nicht automatisch, dass das Präparat bereits flächendeckend in Österreich verfügbar ist.

​So ist die aktuelle Corona-Lage

Von einer starken Corona-Welle kann nach den zuletzt veröffentlichten österreichischen Daten nicht gesprochen werden. Die AGES berichtete Mitte Oktober, dass die SARS-CoV-2-Viruslast im Abwasser nach einem mäßigen Anstieg Ende September Anfang Oktober stabil geblieben ist.

Auch die Zahl der stationären Krankenhausaufnahmen aufgrund von COVID-19 befand sich zu diesem Zeitpunkt auf niedrigem Niveau. Gleichzeitig weist die AGES darauf hin, dass SARS-CoV-2 – anders als klassische saisonale Atemwegsviren – kein eindeutig vorhersehbares saisonales Muster zeigt.

Ein erneuter Anstieg im Winter ist daher grundsätzlich möglich. Die Impfempfehlung orientiert sich deshalb vor allem daran, schwere Krankheitsverläufe bei besonders gefährdeten Menschen zu verhindern.

​Corona- und Grippeimpfung gleichzeitig möglich

Wer sowohl seinen Schutz gegen COVID-19 als auch gegen Influenza auffrischen möchte, muss dafür nicht zwingend zwei getrennte Termine vereinbaren. Laut österreichischer Impfempfehlung können beide Impfungen gleichzeitig verabreicht werden.

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