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Polizei und Taucher im Einsatz am Fluss Vilaine in Rennes nach Fund eines toten 11-jährigen Buben
Zwei Jugendliche haben jetzt den grausamen Mord an einem 11-Jährigen in Frankreich gestanden.
Zwei Jugendliche haben jetzt den grausamen Mord an einem 11-Jährigen in Frankreich gestanden.
APA-Images / AFP / SEBASTIEN SALOM-GOMIS

Mord an 11-Jährigem: Jugendliche gestehen – grausames Motiv enthüllt

27.05.2026 um 10:13, Stefanie Hermann
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In Frankreich haben zwei Jugendliche den Mord an einem 11-Jährigen gestanden. Ein Streit um Angelzubehör ist laut Ermittlern tödlich eskaliert.

Ein brutaler Mordfall in Frankreich erschüttert derzeit das Land: In Rennes ist ein elfjähriger Bub tot aufgefunden worden. Nun haben zwei Jugendliche die Tat gestanden. Die Ermittlungen zeigen ein erschreckendes Motiv.

Leiche von 11-Jährigem am Flussufer entdeckt

Am Sonntagnachmittag wird die Leiche des 11-jährigen Buben am Ufer des Flusses Vilaine in Rennes gefunden. Ein Anwohnerpaar hat zuvor die Schreie eines Kindes gehört und die Polizei alarmiert. Einsatzkräfte entdecken den leblosen Körper wenig später in einem Waldstück nahe der Innenstadt.

Um den Hals des Kindes ist ein Handtuch eng gewickelt. Trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen kann der Bub nicht mehr wiederbelebt werden. Die Obduktion bestätigt später, dass der Elfjährige durch Strangulation gestorben ist.

Jugendliche gestehen Mord an 11-Jährigem

Kurz nach dem Fund nimmt die Polizei einen 16-jährigen Verdächtigen fest. Wenig später stellt sich auch ein 15-jähriges Mädchen den Behörden. Beide gestehen die Tat.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Jugendlichen den Bub gezielt angegriffen haben. Ihnen droht nun eine Anklage wegen Mordes an einem Minderjährigen.

Streit um Angelzubehör als tödlicher Auslöser

Besonders erschütternd ist das mutmaßliche Motiv: Laut Staatsanwalt wollten sich die Jugendlichen „rächen“. Auslöser soll ein Streit um Angelzubehör gewesen sein. Es geht dabei lediglich um Gegenstände im Wert von wenigen Dutzend Euro. Die Verdächtigen werfen dem Opfer vor, ihnen Köder weggenommen zu haben.

Der Elfjährige selbst hat zuvor gegenüber seinen Eltern angegeben, die Ausrüstung geschenkt bekommen zu haben.

Täter und Opfer kannten sich kaum

Täter und Opfer haben sich erst kurz vor der Tat kennengelernt. Am Tag vor dem Verbrechen sollen sie gemeinsam angeln gewesen sein.

Am Tattag trafen sie sich erneut an der Vilaine. Dort eskalierte die Situation schließlich tödlich. Nach der Tat wurden die Jugendlichen dabei beobachtet, wie sie vom Tatort flüchten.

Ermittlungen zum Mordfall laufen weiter

Die Aussagen der beiden Tatverdächtigen stimmen nicht in allen Punkten überein. Die Polizei arbeitet daher weiterhin daran, den genauen Ablauf der Tat zu rekonstruieren.

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