Video Christopher Seiler: "Habe ihr Kokain auf die Lippen geschmiert"
Christopher Seiler sorgt mit einer neuen Videobotschaft für Aufsehen. Nach den schweren Vorwürfen gegen Christopher Seiler und laufenden Ermittlungen meldet sich der Austropop-Star erneut zu Wort – und räumt dabei Fehlverhalten ein.
Im Zentrum des Statements von Christopher Seiler steht ein brisantes Detail, das für neue Diskussionen sorgt. Zentralen Punkten der Vorwürfe widerspricht er aber vehement.
Christopher Seiler: „Habe ihr Kokain auf die Lippen geschmiert“
In seinem Video auf Facebook und Instagram wird Christopher Seiler überaus deutlich. „Was da vor zwei Wochen passiert ist, geht in keiner Welt irgendwie in Ordnung oder ist entschuldbar“, erklärt der Musiker.
Konkret beschreibt er die Situation mit klaren Worten: „Man geht zu keiner Person – egal, wie illuminiert man ist – nimmt sie und schmiert ihr Kokain auf die Lippen.“ Für sein Verhalten gebe es „keinerlei Rechtfertigung“.
Ein solches habe „in unserer Gesellschaft nichts zu suchen“ und „hat mit Menschlichkeit nichts zu tun“. Ebenso stehe es im Widerspruch zu jeder Vorbildfunktion.
Christopher Seiler zeigt Reue und übernimmt Verantwortung
Christopher Seiler zeigt sich in der Videobotschaft reuig. „Ich geniere mich dafür absolut“, so der 39-Jährige. Es tue ihm „von Herzen leid“. Der Musiker sprach bereits in der Vergangenheit offen über persönliche Probleme, etwa über Alkohol und Panikattacken.
Die Verantwortung für sein Verhalten übernimmt er voll und ganz. „Das gehört alles mir und dafür gibt es keine Entschuldigung.“ Die Konsequenzen für sein Verhalten akzeptiere er. „Das was passiert ist, ist schlimm genug, diese Strafe nehme ich.“ Fehler müsse man eingestehen und dafür gerade stehen. „Halte ich meinen Kopf hin für die Strafe? Absolut.“ „Ich werde alles dafür tun, dass das Erlebte erleichtert wird“, betont Christopher Seiler.
Widerspruch zu Teilen der Vorwürfe
In zentralen Punkten widerspricht Christopher Seiler aber der bisherigen Darstellung. Es habe „keine dunklen Gassen, keine Gewalt oder sexuellen Übergriff“ gegeben, stellt der Musiker klar.
Die Situation habe sich laut seiner Version an einem Wohnzimmertisch und in Anwesenheit eines Zeugen abgespielt. Berichte über andere Abläufe bezeichnet er als „Fantasiegebilde“.
Ermittlungen gegen Christopher Seiler laufen weiter
Trotz des Videostatements bleiben die Ermittlungen gegen Christopher Seiler aufrecht. Auslöser ist eine Anzeige, die am 7. März bei einer Wiener Polizeiinspektion eingebracht wurde. Eine Frau wirft Christopher Seiler vor, es sei nach einem gemeinsamen Videodreh zu einer Grenzüberschreitung gekommen.
Laut ihren Angaben habe der Musiker ihr eine Heimfahrt angeboten, ehe die Situation eskaliert sei. Die Justiz prüft den Verdacht der Körperverletzung, für Christopher Seiler gilt die Unschuldsvermutung.