Erstes Statement von Seiler: „Kämpfe mit Dämonen“
Seit heute Morgen ist bekannt, dass gegen die Austropop-Ikone Christopher Seiler ermittelt wird. Eine Frau erhebt schwere Vorwürfe gegen den Musiker und hat ihn angezeigt. Nun gibt es ein erstes Statement von Seiler selbst.
Vorwurf: Übergriff im Auto
Zunächst zu den Vorwürfen: Einen Tag vor der Verleihung der Amadeus-Awards soll Christopher Seiler eine Frau attackiert haben. Er habe sie von Dreharbeiten im Auto mit nach Hause genommen, als er laut ihren Angaben in eine dunkle Gasse gefahren sei. Dort sei es zu heftigen Grenzüberschreitungen gekommen, er habe sie körperlich attackiert und ihr unter anderem den Mund gewaltsam geöffnet.
Bis auf Weiteres gilt, wie für jeden anderen auch, für Seiler die Unschuldsvermutung. Die Vorwürfe müssen erst geklärt werden.
Seiler: „Bin kein perfekter Mensch“
Nachdem die Nachricht heute Morgen ein Beben in der österreichischen Musikszene entfacht hat, meldet sich der 39-Jährige nun selbst zu Wort. Über Instagram nimmt Christopher Seiler zu den Vorwürfen Stellung. „Ich bin bei Gott kein perfekter Mensch“, heißt es darin. „So wie viele von uns kämpfe auch ich mit Dämonen.“ Er sei so erzogen worden, dass er für Fehler gerade stehe und sämtliche Konsequenzen daraus trage – allein, freiwillig und selbstverständlich, schreibt der Musiker. „Diese gilt es jetzt zu eruieren und dafür auch einzustehen.“
Rückzug aus Öffentlichkeit
Er stehe seit Jahren für Gerechtigkeit ein, schreibt Seiler. Das sei auch kein Geheimnis. „Was ich jedoch nicht trage, sind Vermutungen und Ausschmückungen mancher ‚Berichterstatter‘ der Sensation wegen“, so der 39-Jährige in seiner Stellungnahme. Sobald die Ermittlungen abgeschlossen seien, werde er sich mit den Fakten melden. „Ich werde mich bis dahin zurückziehen und wünsche euch nur das Beste“, schließt er seine Zeilen ab.