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Christopher Seiler auf der Bühne.
Derzeit gilt für Christopher Seiler die Unschuldsvermutung.
Derzeit gilt für Christopher Seiler die Unschuldsvermutung.
APA-Images / Johannes Ehn

Christopher Seiler: Schwere Vorwürfe gegen Austropop-Ikone

15.03.2026 um 09:34, Simone Reitmeier
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Eine Frau hat Christopher Seiler wegen einer mutmaßlicher Attacke angezeigt. Staatsanwaltschaft und Landeskriminalamt ermitteln, es gilt die Unschuldsvermutung.

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Heute Morgen ging ein Beben durch die österreichische Musikszene: Austropop-Star Christopher Seiler sieht sich mit schweren „MeToo“-Vorwürfen konfrontiert, wie die Krone zuerst berichtet hat.

Speer allein bei Amadeus-Awards

Der Ball geriet bereits vor etwa einer Woche ins Rollen, als Bernhard Speer ohne seinen Kompagnon bei den Amadeus-Awards aufgetreten ist. Damals hieß es noch, Seiler hätte den Auftritt kurzfristig wegen Krankheit absagen müssen. Laut Krone dürfte aber mehr dahinter stecken. 

Bis dato gilt für den 39-Jährigen allerdings die Unschuldsvermutung, die Vorwürfe müssen erst geklärt werden.

Vorwurf: Frau im Auto attackiert

Eine Frau – sie soll die Tochter eines Promis aus der Künstlerszene sein – hat Christopher Seiler angezeigt und wirft ihm vor, sie körperlich attackiert zu haben. Die Anzeige und entsprechende Ermittlungen sind gegenüber der Kronen Zeitung von der Staatsanwaltschaft bestätigt worden. Demnach soll der Musiker der Frau angeboten haben, sie nach Dreharbeiten nach Hause zu fahren. Plötzlich sei er in eine dunkle Gasse abgebogen und habe das mutmaßliche Opfer körperlich attackiert. Unter anderem habe er versucht, ihr gewaltsam den Mund zu öffnen. Die Anzeige wurde am 7. März erstattet, zwei Tage nach dem mutmaßlichen Vorfall. Seither ermitteln Staatsanwaltschaft und Landeskriminalamt.

Management meldet sich zu Wort

Die Ermittlungen wurden gegenüber der Krone auch vom Management des Musikers bestätigt. Man müsse das klären und aufarbeiten, heißt es in einem Zitat von Manager Fritz Strba. Es sei ein „Abend in privatem Rahmen gewesen, nach dem Fragen offen“ seien. Man werde „ordentlich und sorgfältig damit umgehen“.

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