"Brass Against"-Sängerin pinkelte auf Fan

Im Showbiz ist bekanntlich fast alles erlaubt, gewisse Dinge müssten aber wirklich nicht sein: Das Konzert der Band "Brass Against" am amerikanischen Festival "Welcome To Rockville" nahm eine ungewöhnliche und grausliche Wende, als Sängerin Sophia Urista ihren Fans mitteilte, wirklich dringend aufs Klo zu müssen. Weil sie jedoch den Auftritt nicht unterbrechen, und vor allem die gute Stimmung nicht killen wollte, fragte sie einfach in die Runde, ob es für die Besucher ok wäre, ihr Geschäft einfach auf der Bühne zu verrichten. 

Natursekt für einen Fan

Die Menge schien es nicht zu stören, was der Sängerin scheinbar einen Kick gab. Denn plötzlich offenbarte sie ihren Fans ihre eklige Fantasie: Sie wollte schon immer mal, jemanden ins Gesicht pinkeln. Und die Rock-Röhre schien mit diesem Wunsch nicht alleine zu sein. Denn unter den fünfzigtausend Fans fand sich wirklich eine Person, die den Natursekt der Sängerin wünschte. Urista bat den Mann auf die Bühne, hockte sich über sein Gesicht und ließ laufen. 

Lulu-Gate

Viele Fans zeigen sich von der Aktion der Sängerin empört. Urista erntete daraufhin einen Shitstorm. Und der könnte auch größere Folgen mit sich ziehen: Weil es im Bundesstaat Florida verboten ist, Geschlechtsorgane in der Öffentlichkeit auf "vulgäre oder unanständige Weise" zu entblößen, könnte der Musikerin nun eine hohe Geldstrafe oder ein Jahr Gefängnis drohen. Ein Konzert-Besucher erstattete nämlich Anzeige. 

Band distanziert sich

Die restlichen Bandmitglieder haben sich bereits zum Lulu-Gate geäußert, sich für das Verhalten ihrer Frontfrau entschuldigt und sich davon distanziert. "So etwas werde nie mehr bei Brass Against" vorkommen, schrieb die Band auf Social Media. Sophie Urista teilte ebenso ein Statement. Sie habe die Grenzen zu sehr gepusht und hätte sich von der Stimmung mitreißen lassen. Für die Sängerin hätten wir auf jeden Fall einen neuen Spitznamen: Sophia Urinsta. 

Autor: Cornelia Scheucher, 19.11.2021