Haft unterbrochen: Alfons Schuhbeck schwer krank
Inhalt
- Gutachter stellt klar: Alfons Schuhbeck nicht haftfähig
- Schwere Krebsdiagnose bei Alfons Schuhbeck
- Urteil, Millionen-Schulden und Corona-Hilfen
- Wie geht es für Alfons Schuhbeck weiter
Alfons Schuhbeck ist bereits seit Mai des Vorjahres nicht mehr hinter Gittern. Für den einst gefeierten Starkoch bleibt die Lage damit vorerst unverändert.
Gutachter stellt klar: Alfons Schuhbeck nicht haftfähig
Alfons Schuhbeck ist aktuell nicht haftfähig, wie die Staatsanwaltschaft München I bestätigte. Ein medizinischer Gutachter kam zu dem eindeutigen Ergebnis, dass der ehemalige Starkoch auch nicht in einer Gefängnis-Krankenabteilung untergebracht werden kann. Die Folge: Die Haftunterbrechung wurde bis mindestens 4. September 2026 verlängert.
Schwere Krebsdiagnose bei Alfons Schuhbeck
Der Grund ist dramatisch. Laut Verteidigung leidet Alfons Schuhbeck an einer unheilbaren, fortschreitenden Krebserkrankung. Der Tumor konnte nicht vollständig entfernt werden, auch Lymphknoten sind betroffen. Er ist auf intensive medizinische Betreuung angewiesen und muss regelmäßig ärztlich überwacht werden.
Urteil, Millionen-Schulden und Corona-Hilfen
Juristisch ist die Lage eindeutig: Alfons Schuhbeck wurde rechtskräftig zu vier Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Die Gesamtstrafe setzt sich aus Verurteilungen wegen Steuerhinterziehung und Insolvenzverschleppung zusammen, später spielte auch Subventionsbetrug eine Rolle.
Besonders brisant: Der ehemalige Starkoch soll Corona-Hilfen erhalten haben, obwohl seine Firmen bereits insolvent waren. Der Schuldenberg ist enorm. Laut Insolvenzverwalter belaufen sich die Verbindlichkeiten von Schuhbeck auf rund 27 Millionen Euro.
Wie geht es für Alfons Schuhbeck weiter
Nach dem 4. September 2026 wird neu bewertet, ob Alfons Schuhbeck seine Haft antreten kann. Bis dahin bleibt der einstige Promikoch wegen seines Gesundheitszustands auf freiem Fuß.