Aufschrei aus Pflege: Offener Brief an GECKO

Der Pflegeverband schlägt Alarm und fordert von GECKO mehr Transparenz.
Autor: Stefanie Hermann, 29.03.2022 um 08:09 Uhr

Beim Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverband  (ÖGKV) zeigt man sich über die neuesten Empfehlungen gelinde gesagt erstaunt. Die professionelle Pflege ist in fast allen Settings des Gesundheitswesens bis zu 100 Prozent prozessführend", so ÖGKV-Präsidentin Elisabeth Potzmann. "Ein funktionierendes Gesundheitssystem ohne die professionelle Pflege ist nicht denkbar. Umso größer ist ihr Unverständnis, dass positiv Geteste zur Arbeit gehen sollen.

Mehr Transparenz nötig

In einem offenen Brief hat sich der Verband  jetzt an die Gesamtstaatliche COVID-Krisenkoordination (GECKO) gewandt. " Für Sie als Expert:innen muss klar sein, welche Implikationen das in sich birgt. Umso mehr überrascht uns, dass Sie sich für diese Vorgehensweise ausgesprochen haben", so der Wortlaut. Wie die Empfehlung zustandegekommen sei, könne man partout nicht nachvollziehen. Im Sinne der Transparenz solle die Kommission deswegen offen legen, wer sich dafür ausgesprochen habe. 

Deshalb erlauben wir uns die Bitte bekanntzugeben, wer sich aus der GECKO Kommission dafür ausgesprochen hat, dass es bedenkenlos ist, wenn Gesundheitspersonal covid-positiv zu Patient:innen geht?