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Landschaftsaufnahme von Grönland.
Grönland bleibt Teil des dänischen Königreichs.
Grönland bleibt Teil des dänischen Königreichs.
Dirk Huelser/Shutterstock

Grönland-Deal: USA und Dänemark vor neuer Einigung

19.09.2026 um 11:22, Weekend Redaktion
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USA, Dänemark und Grönland stehen vor einem neuen Sicherheitsabkommen. Washington soll seine Militärpräsenz auf der Arktisinsel deutlich ausbauen können.

Nach monatelangen Spannungen rund um Grönland zeichnet sich eine Einigung zwischen den USA, Dänemark und Grönland ab. Die drei Regierungen wollen in der kommenden Woche ein neues Sicherheitsabkommen unterzeichnen. Das teilte das dänische Staatsministerium am Freitag mit. Die Unterzeichnung soll im Rahmen der UN Generalversammlung erfolgen. Anschließend sind noch die notwendigen parlamentarischen Verfahren vorgesehen.

Sicherheit in der Arktis soll gestärkt werden

Offiziell soll die Vereinbarung die Sicherheit in der Arktis und im Nordatlantik stärken. Details des Vertragstextes wurden bislang allerdings nicht veröffentlicht. Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen betonte, dass das Abkommen die Souveränität und territoriale Integrität des Königreichs Dänemark sowie das Selbstbestimmungsrecht der grönländischen Bevölkerung anerkennen werde. Auch Grönlands Regierungschef Jens-Frederik Nielsen begrüßte die geplante Vereinbarung.

Grönland bleibt in Dänemark-Hand

Eine Übertragung Grönlands an die Vereinigten Staaten ist damit nach den bislang veröffentlichten Angaben nicht vorgesehen. Grönland bleibt Teil des Königreichs Dänemark.

Trump kündigt stärkere US-Präsenz an

US-Präsident Donald Trump stellte die Vereinbarung am Freitag konkreter dar. Laut Reuters erklärte er, die USA würden eine bedeutende militärische Präsenz auf Grönland aufbauen. Zudem behauptete Trump, das Abkommen gebe Washington dauerhaft weitreichende Möglichkeiten, für die Sicherheit Grönlands und der Vereinigten Staaten zu sorgen. 

Nach Trumps Darstellung sollen Gegner der USA künftig keine Militärstützpunkte auf Grönland errichten oder dort militärisch präsent sein dürfen. Auch bestimmte strategisch sensible Investitionen sollen nach seinen Angaben nicht ohne amerikanische Zustimmung möglich sein. Diese konkreten Punkte wurden in der bisherigen offiziellen Mitteilung der dänischen Regierung allerdings nicht bestätigt.

USA schon lange auf Grönland präsent

Eine amerikanische Militärpräsenz auf Grönland ist grundsätzlich nichts Neues. Zwischen Dänemark und den USA besteht bereits seit 1951 ein Verteidigungsabkommen. Die dänische Regierung hatte Anfang des Jahres selbst darauf hingewiesen, dass dieses den Vereinigten Staaten bereits weitreichenden Zugang zu Grönland ermöglicht.

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