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Finanzminister Markus Marterbauer: Das BMF informiert über die aktuelle Warnung vor betrügerischen E-Mails mit gefälschten Bescheiden.
Das Bundesministerium für Finanzen warnt vor gefälschten Steuerbescheiden.
Das Bundesministerium für Finanzen warnt vor gefälschten Steuerbescheiden.
APA-Images / APA / HELMUT FOHRINGER

Achtung, Betrugsmail vom Finanzamt!

15.01.2026 um 14:55, Stefanie Hermann
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Das Finanzministerium warnt vor gefälschten Steuerbescheiden per E-Mail. So erkennen Sie die Betrugsmasche und schützen Ihr Geld.

Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) warnt erneut vor einer Welle gefälschter E-Mail-Nachrichten, die im Namen der Finanzverwaltung versendet werden. Die Nachrichten geben vor, dass angeblich offene Zahlungen zu begleichen wären. Im Anhang befinden sich gefälschte Bescheide oder Zahlungserinnerungen, die Empfänger zur Überweisung auf ausländische Konten verleiten sollen. Laut BMF haben sich in den vergangenen Wochen vermehrt Privatpersonen und Unternehmen mit entsprechenden Mails gemeldet.

Echte Bescheide nur über offizielle Kanäle

Echte Mitteilungen werden ausschließlich über die FinanzOnline-Databox oder per Post zugestellt werden, betont das Finanzamt. „Informationen des BMF erfolgen grundsätzlich in Form von digital signierten Bescheiden“, heißt es in der aktuellen Aussendung. In keinem Fall fordere das Ministerium zur Übermittlung von Passwörtern, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen auf.

Trickreiche Maschen und täuschend echte Absender

Die Betrüger arbeiten mit immer ausgefeilteren Methoden und täuschend echt gestalteten Nachrichten. Sie nutzen bekannte Logos und Formulierungen, um den Anschein offizieller Kommunikation zu erwecken. Betroffen sind dabei nicht nur E-Mails, sondern auch Nachrichten über SMS, Messenger-Dienste und soziale Netzwerke. Häufig verweisen die Mails auf angebliche Steuerrückzahlungen, drohende Pfändungen oder vermeintliche Kontoüberprüfungen.

Klare Empfehlung: Sofort löschen

Der dringende Aufruf: keine Links klicken und keine Anhänge öffnen. „Folgen Sie in keinem Fall den darin enthaltenen Anweisungen“, warnt das BMF. Wer eine verdächtige Nachricht erhält, soll sie umgehend löschen. Detaillierte Informationen und Beispiele aktueller Betrugsversuche stehen auf der Plattform Watchlist Internet sowie auf der Webseite des Ministeriums bereit.

Quellen und weiterführende Informationen

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