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Drei neue Sondermodelle sind zu haben: Newground, Homura Plus (Testfahrzeug) und Takumi Plus.
Drei neue Sondermodelle sind zu haben: Newground, Homura Plus (Testfahrzeug) und Takumi Plus.
Werner CHristl

Test Mazda CX-5 2022: Was kann das Facelift?

11.08.2022 um 09:41, Werner Christl
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Wer schön ist, braucht eigentlich kein Lifting. Mazda verpasst dem CX-5 trotzdem eine Verjüngungskur. Die Japaner verzichten weiter auf Downsizing und das hat auch Gründe. Mazdas meistverkauftes Modell im Test.

Hubtraum

Starke 2,5 Liter Hub­raum, kein Turbo, aber höhere Verdichtung und 194 Pferde. Andere SUVs fahren heute mit maximal zwei Liter Hub­raum herum – wenn überhaupt. Sagen wir es so: Den Motor bringt wohl keiner so schnell um die Ecke. Überhaupt wirkt der CX-5 innen und außen extrem robust. Achtung! Robust und hochwertig! In Dauertests schneidet das SUV ohnehin immer sehr gut ab. Gleichzeitig geht er optisch wohl als vielleicht schönster Japaner in dieser Klasse durch. Der weltweit meistverkaufte Mazda ist ein Dauerbrenner. Deshalb gibt es vorerst nur ein kleineres Facelift.

Homura-Variante mit schwarz lackierten Radläufen. Auch der Kühlergrill wurde „angeschwärzt“.

Was ist neu

Der Kühlergrill wurde modifiziert, an den LED-Scheinwerfern Hand angelegt, neue Modellvarianten (Newground, Homura Plus und Takumi Plus) gibt es, verbesserter Stauassistent, neue Alufelgen und die Motoren sollen nun sparsamer sein. Vollhybrid oder Plug-in gibt es keinen, aber zwei Dieselva­rianten. Wie fährt er sich? Nur beim Überholen wird der Benziner etwas lauter. Die Automatik ist eine sehr sanfte aus der Kategorie Wandler. Als Alternative sei die Handschaltung erwähnt, weil diese eben zu den besten am Markt gehört. Das Fahrwerk lässt wirklich hohe Kurvengeschwindigkeiten zu und fühlt sich – wie auch die Lenkung – extrem erwachsen an. Anders ausgedrückt: Man hat was in der Hand. Beim Antritt fehlt schon ein wenig das Turbo­gefühl. 9,3 Sekunden auf 100 km/h sind gut, aber keine Sensation. Mit dem Mi-Drive-­Schalter auf Sport geht’s aber flott dahin. Dieser bietet ­übrigens einen neuen Off­roadmodus. Beim Verbrauch kamen wir im Schnitt auf gut acht Liter. In der Stadt lagen wir eher bei 8,5 Liter. Wohlgemerkt – wir sprechen hier von einem Allradler.

Cockpit.

Heutzutage kann man sich in überladenen Untermenüs der Screens verlieren und beim Wischen über denselben gleich auch den Bremsassistenten testen, wenn man abgelenkt gegen den nächsten Baum fährt. ­Mazda beschränkt sich im Cockpit erfrischend auf das Wesentliche. Dreh und Drück lautet die Devise. Fingern am Schirm ist nicht.

Technische Daten:

Leistung: 194 PS

Testverbrauch: 8 Liter

Motor : Benziner 2,5 Liter Skyactiv-G

Preis ab: 27.990 Euro (Testauto: 50.780 Euro)

0 – 100 km/h: 9,3 Sekunden

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